Ausflüge in die Nähe von Berlin

Ausflüge in die Nähe von Berlin

Berlin, Deutschlands größte Stadt und zugleich Hauptstadt, ist auf jeden Fall eine Reise wert. Auf einer Stadtrundfahrt erhält der Besucher einen ersten Eindruck. Danach ist es einfacher gezielt Sehenswürdigkeiten, Museen oder den Zoologischen Garten zu besuchen. Das Brandenburger Tor oder das Pergamonmuseum sehen sich alle Besucher Berlins an. Interessant ist das Regierungsviertel mit Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten. Das Schloss Charlottenburg ist sehenswert. Zum Einkaufen lädt das KaDeWe, das größte Kaufhaus Europas ein. In der Nähe befindet sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Die Stadt lockt zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt an. Ebenfalls schön ist die Umgebung Berlins, hier gibt es viel zu entdecken.

Umgeben ist Berlin von Brandenburg, dem Land der Seen. Über 3000 Seen in Brandenburg sorgen für Abkühlung der Großstädter im Sommer. Der Naturpark Barnim, das „Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet“, das „Potsdamer Wald- und Havelseengebiet“ sowie der „Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft“ laden zu Wanderungen ein. Angenehm sind die Ruhe und die frische Luft in den Wäldern, die nach dem Lärm und dem Autoverkehr einer Großstadt noch angenehmer sind.

Natürlich gibt es in Berlin ebenfalls Parks und Seen. Durch Berlin fließen unzählige Flüsse und Kanäle. Allerdings sind die Strände der Seen und Strandbäder im Sommer schnell überfüllt. Da lohnt sich ein Tagesausflug zum Mellensee. Am Westufer liegt das Strandbad Klausdorf, es ist bei Familien beliebt. Viel Vergnügen haben die Kinder auf der langen Wasserrutsche oder auf dem großen Spielplatz und am Sandstrand.

Eine Alternative zu den Havelseen zwischen Berlin und Potsdam ist das Strandbad am Kloster Lehnin. Es stammt aus den 1930er Jahren. Die Architekturelemente zwischen Erlen und Birken stammen aus dieser Zeit, sie entsprechen den heutigen Ansprüchen.

Durch einen kilometerlangen weißen Sandstrand sowie kristallklares Wasser erhielt der Helenesee den Beinamen „an der kleinen Ostsee“. Gewählt wurde er im Jahr 2013 zum schönsten See Brandenburgs. Erfrischend ist das türkisfarbene Wasser im Schermützelsee in der Märkischen Schweiz. Im Strandbad Buckow hat sich bereits Bertolt Brecht erholt. Zahlreiche weitere Strandbäder in der Umgebung Berlins gibt es zu entdecken. Auf einer kleinen Bootsfahrt kann sich jeder erholen.

Nicht nur die Seen und Wälder sorgen für Abwechslung, Architekturfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Bekannt ist die beeindruckende Klosterruine Chorin für die Open-Air-Konzerte. Klassische Musik gibt es beim Choriner Musiksommer von Juni bis August. Chorin liegt am Rand des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Erbaut wurde das Kloster im 13. Jahrhundert.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel in Brandenburg ist das Schloss Rheinsberg. Mitten im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land liegt die kleine Stadt Rheinsberg am Ufer des Grienericksees. Mit einem gemieteten Ruderboot kann der Besucher den Fluss Rhin, der durch die Stadt fließt, befahren.

Ein Ausflug nach Potsdam, im Südwesten der Hauptstadt gehört zu einem Besuch Berlins dazu. Die Könige von Preußen nutzten Potsdam als Residenzstadt, es gibt schöne Schloss- sowie Parkanlagen. Die einzigartigen Kulturlandschaften stehen seit 1990 auf der „Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit“ der UNESCO. Außerdem befindet sich das Filmstudio Babelsberg seit 1912 in Potsdam. Es gehört zu den führenden Zentren für Fernseh- sowie Filmproduktionen in Europa.

Zahlreiche Gemälde und Skulpturen sind in den Museen und Schlössern in Potsdam zu sehen. Östlich vom Schloss Sanssouci steht ein frei stehender Museumsbau, der aus der Zeit König Friedrichs II. stammt. Hier befinden sich Werke von berühmten flämischen sowie italienischen Malern wie Caravaggio, Peter Paul Rubens oder Anthonis van Dyck. Einen Regentag kann der Besucher im Filmmuseum Potsdam oder im Mühlenmuseum verbringen.

Eine Besichtigung des Schlosses Sanssouci ist ein Muss beim Besuch der Stadt Potsdam. Der Preußenkönig Friedrich II. ließ die Sommerresidenz um 1746 nach eigenen Skizzen im Rokoko-Stil errichten. Umgeben ist das Schloss von einer weitläufigen Parklandschaft, die zum Spazierengehen einlädt.

Für Abwechslung sorgt ein Besuch der Spielbank Potsdam „Joker’s Garden“. Im Jahr 2002 eröffnete die Spielbank in der Schlossstraße. Es ist die einzige Spielbank in Brandenburg. Sie bietet das Klassische Spiel mit Roulette und Black Jack sowie das Automatenspiel an.

Wenn die Ausflügler abends in die City Berlin zurückkommen, haben sie die Auswahl unter zahlreichen Restaurants. In jedem Stadtteil befinden sich viele Restaurants, im Angebot sind internationale sowie heimische Gerichte. Veganer-Restaurants, Gourmet-Restaurants oder orientalische Restaurants verwöhnen ihre Gäste mit Köstlichkeiten. Authentische Gerichte aus aller Welt gibt es in den kleinen Street Food Märkten, die überall zu finden sind.

Abschließen kann der Gast den Abend mit einem Besuch eines Spielkasinos in Berlin. Fünf Spielbanken sorgen für Unterhaltung, das größte Kasino ist am Potsdamer Platz. Freude haben die Gäste beim Pokern oder beim Spielen von Roulette oder Black Jack. Mit kleinen Einsätzen gibt es große Gewinne an den zahlreichen Spielautomaten.

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