Übernachten in Wien – ein paar Tipps

Wien gehört zu den beliebtesten europäischen Reisezielen, wenn es um Städtereisen geht. Jährlich zieht es unzählige Touristen in die österreichische Metropole, die jede Menge Highlights zu bieten hat. Hat man sich für einen Trip nach Wien entschieden, dann geht es darum eine geeignete Unterkunft zu finden.

In den vergangenen Jahren hat sich die Stadt auf die steigende Nachfrage eingestellt und die Kapazität an Betten enorm erhöht. Von der günstigen Herberge bis hin zu teuren Luxushotel mit allem erdenklichen Komfort ist alles zu finden.

Die Anzahl der Luxus-Unterkünfte nimmt stetig zu

Mittlerweile zählt Wien zu den Top-Reisezielen innerhalb Europas. Das hat nicht nur zu einer Erhöhung der Bettenkapazität geführt, sondern es haben sich auch zahlreiche internationale Hotelketten im Bereich von vier bis fünf Sternen in der Stadt niedergelassen.

Besucher haben die Qual der Wahl, ob sie lieber direkt im Zentrum oder etwas abgelegener im Wienerwald stilvoll logieren möchten. Aus vielen historischen Gemäuern sind in den vergangenen Jahren luxuriöse Herbergen entstanden. So hat man an der Donau gelegene Getreidespeicher oder alte Palais aus der Gründerzeit komplett saniert und umgebaut. Das Sofitel Vienna am Stephansdom ist zum Beispiel solch ein Luxushotel in Wien.

In Wien gibt es jedoch auch viele alteingesessene Häuser im Bereich der Mittelklasse, diese wurden größtenteils auch ausgebaut und modernisiert, ohne dass das nostalgische Flair dabei verloren geht.

Mittlerweile stehen Gästen in Wien mehr als 40.000 Betten in etwa 400 Betrieben zur Verfügung, da ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. Durch die Anhebung der Qualität und des Standards sind natürlich auch die Preise dementsprechend gestiegen.

Günstige Unterkünfte sind in Wien auch zu finden

Doch wer in der österreichischen Hauptstadt übernachten möchte, muss nicht unbedingt ein halbes Vermögen ausgeben, denn auch an preiswerten Unterkünften mangelt es nicht.

Diese sind natürlich in erster Linie für Jugendliche oder Familien mit Kindern von Interesse, denen kein allzu großes Budget zur Verfügung steht. Selbstverständlich muss man in diesem Fall die Ansprüche an Komfort und Luxus deutlich herunterschrauben.

In Bürogebäuden oder Wohnhäusern findet man kleinere Pensionen, in denen man lediglich ein Frühstück serviert bekommt. Soll eine Übernachtung weniger als 50 Euro kosten, kommt nur eine der Jugendherbergen in Frage.

Zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sind Übernachtungen in so genannten Saisonhotels möglich, das sind Studentenheime, die in den Sommerferien zu Hotels umfunktioniert werden.

Gerade für Familien kann die Anmietung einer Ferienwohnung eine gute Alternative zum Hotel sein, falls man länger als ein Wochenende in Wien verweilt. In diesem Fall fährt man in der Regel günstiger, indem man sich dann auch selbst verpflegt.

Möchte man Wien während der Hauptsaison besuchen, sollte man Zimmer so früh wie möglich reservieren, da die Nachfrage sehr groß ist und gerade die günstigen Unterkünfte schnell ausgebucht sind.

Sightseeing in Wien – 6 Insidertipps

Sightseeing in Wien – 6 Insidertipps

Wien ist eine großartige Stadt und nachdem wir euch bereits die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Schloss Schönbrunn bis Donauturm vorgestellt haben, möchten wir euch mit Insidertipps versorgen. Damit avanciert jede Städtereise zum unvergesslichen Trip.

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Bildquelle: pixabay.com – wguggen

Touren und Stadtrundfahrten

Doch bevor wir unsere Insidertipps angehen, möchten wir euch noch folgendes ans Herz legen: Wer nur kurze Zeit in Wien zu Gast ist, schafft es zeitlich nicht alles zu erkunden, was in der österreichischen Metropole sehenswert wäre. Um dennoch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, empfehlen wir euch eine geführte Stadtrundfahrt. Dabei müsst ihr euch weder um die Routenplanung kümmern oder Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisieren, noch eine Liste mit Sehenswürdigkeiten erstellen. Stattdessen dürft ihr euch entspannt zurücklehnen und einfach genießen. Auf der österreichischen Internetseite viennasightseeing.at des seit 1972 bestehenden Tourenveranstalters findet ihr ein großes Angebot an organisierten Stadtrundfahrten und Tagestouren. Bei Vienna Sightseeing handelt es sich um den Marktführer in Sachen Touren und Stadtführungen in und um Wien, dessen Tourguides geprüfte Fremdenführer sind. Vorteilhaft für Kurzurlauber ist die Stadtrundfahrt über die Ringstraße, bei der es an den schönsten Sehenswürdigkeiten vorbei geht bis ihr im Schloss Schönbrunn landet, um euch auf die Spuren von Sissi zu begeben.

  1. Wien-Karte nutzen!

Was bei einer Sightseeing-Tour in Wien nie fehlen darf, ist die Wien-Karte. Dabei handelt es sich um ein Sightseeing-Paket, mit dem ihr nicht nur bei zahlreichen Sehenswürdigkeiten markante Ermäßigungen auf Eintrittspreise erhaltet, sondern gleichzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos fahren könnt. Die Wien-Karte gibt es in zwei Varianten:

  • für 48 Stunden für knapp 19 Euro pro Person
  • für 72 Stunden für knapp 22 Euro pro Person

Die Karte könnt ihr euch vor Reiseantritt per Post zukommen lassen. Weitere Informationen sowie direkt zum Bestellformular geht´s unter wienkarte.at. Wer bereits vor Ort ist, findet die Wien-Karte im Tourismus Center Wien.

  1. Kaffeehäuser in der Altstadt

Die Kaffeehäuser Wiens schafften es zu weltweiter Berühmtheit und sollten deshalb bei jedem Städtetourist auf der Agenda stehen, um einen perfekt zubereiteten Kaffee zu genießen. Besonders reich ist das Angebot in der wunderschönen Altstadt. Hier könntet ihr zum Beispiel die Besichtigung des Rathauses mit einem Abstecher in eines der Kaffeehäuser verbinden. Doch Vorsicht: Kaffee dürft ihr in Wien nicht bestellen. Stattdessen stehen „Franziskaner“, „Einspänner, „Wiener Melange“ oder „Brauner“ auf der Karte. Eine empfehlenswerte Adresse im typischen Altwiener Kaffeehausstil ist das Cafe Bellaria in der Bellariastrasse, das sich online unter cafebellaria.at vorstellt.

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Bildquelle: pixabay.com – jpeter2
  1. Das Museumsquartier

Kultur- und Kunstbegeisterte dürfen sich das Museumsquartier der Stadt nicht entgehen lassen. Nachdem die Räumlichkeiten früher in Form von Stallungen in Gebrauch waren, avancierte das Gelände längst zum Mekka der Wiener Kultur- und Kunstszene. Auf 60.000 Quadratmetern gibt es in Sachen Kunst, Architektur, Theater, Mode, Tanz und Kulinarik jede Menge zu erleben. Ein Treffpunkt sind im Museumsquartier die sogenannten Enzis, bunte Sofas aus Kunststoff, die Besuchern für kleine Zwischenstopps dienen. Das offizielle Video zum Museumsquartier Wien nimmt euch mit auf feine kleine Reise in das populäre Viertel im Zentrum:

  1. Marx Friedhof
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Bildquelle: pixabay.com – nbsnoopy

Zugegeben, ein Friedhof ist nicht unbedingt eine der Sehenswürdigkeiten, die jeder Tourist auf seiner To-do-Liste hat. Doch in manchen Städten lohnt sich ein Abstecher auf Friedhöfe. So auch in Wien. Der St. Marx Friedhof lädt ein zu einem Spaziergang über die sorgfältig gestaltete Anlage mit beeindruckenden Gräbern. Darunter einige von berühmten Personen. Er befindet sich südöstlich des Schloss Belvedere. Mittlerweile werden hier keine Toten mehr begraben. Der ehemalige Friedhof dient stattdessen als Parkanlage und ist unter Einheimischen beliebt für entspannte Rundgänge.

  1. Zur Christl

In der Stammersdofer Kellergasse Wiens, rund 15 Kilometer von der Innenstadt entfernt, befindet sich eine gemütliche Taverne umgeben von Weinreben. Erreicht wird sie mit der Tram Nummer 31, welche Richtung Ginzing fährt. Touristen kommen selten hier her, da kaum Urlauber von diesem kleinen Paradies für Wein- und Genussfreunde wissen. Die Empfehlung gilt der Taverne „Zur Christl“, die mit einer Außenterrasse mit ausgezeichnetem Panoramablick zum Schlemmen einlädt. Auf der Internetpräsenz zurchristl.at könnt ihr euch in der Galerie einen Eindruck verschaffen und bei Interesse direkt einen Tisch reservieren.

  1. Der Augarten
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Ein Muss für alle Naturliebhaber und Ruhesuchenden ist der Augarten Wiens. In diesem Park könnt ihr euch nach einer Städtetour oder einem Museumsbesuch entspannen und die wohltuende Wirkung von jeder Menge Grün genießen. Der Augarten liegt zwischen Donau und Donaukanal. Er ist geprägt von idyllischen Alleen, barocken Einflüssen und gepflegten Blumenbeeten.  Besondere Highlights sind zwei Bunker aus den 40er-Jahren, die der Grünanlage einen interessanten Charme verleihen.

Stephansdom

In Wien befindet sich der Stephansdom, der sich am Wiener Stephansplatz befindet. Seit dem Jahr 1335 wurde die Kirche zu der Domkirche ernannt und konnte sich dementsprechend als Sitz des Domkapitels durchsetzen. Im 15. Jahrhundert wurde sie zu einer Kathedrale umbenannt und seit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Stephansdom zur Kirche des Erzbischofs von Wien. Der Stephansdom, der auch mit dem Ausdruck Steffl abgekürzt wird, ist das Wahrzeichen der Stadt und wird natürlich auch zu dem Nationalheiligtum von Österreich dazugezählt. weiterlesen

Schloss Schönbrunn

Das Schloss Schönbrunn ist nur eines der bekanntesten Schlösser in Österreich, sondern eines der ältesten. Es liegt im 13. Wiener Bezirk Hietzing. Das Schloss wurde zwischen 1638 und 1643 erbaut. Die Kaiserin Eleonora Gonzaga sollte in dem schönen Schloss leben. Jedoch wurde es aufgrund der Türkenbelagerung im Jahr 1983 schwer beschädigt. In den folgenden Jahren wurden unter anderem Leopold I. und Joseph I. in dem Schloss ansässig. Die Kaiserin Maria Theresia hatte 1743 in Auftrag gegeben, das Schloss in seiner heutigen Form auszuweiten. Aktuell ist es eines der schönsten barocke Paläste, welches noch immer von vielen Touristen besucht wird. Sogar bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war das Schloss die Sommerresidenz des Kaiserhauses von Österreich. weiterlesen