Übernachten in Wien – ein paar Tipps

Wien gehört zu den beliebtesten europäischen Reisezielen, wenn es um Städtereisen geht. Jährlich zieht es unzählige Touristen in die österreichische Metropole, die jede Menge Highlights zu bieten hat. Hat man sich für einen Trip nach Wien entschieden, dann geht es darum eine geeignete Unterkunft zu finden.

In den vergangenen Jahren hat sich die Stadt auf die steigende Nachfrage eingestellt und die Kapazität an Betten enorm erhöht. Von der günstigen Herberge bis hin zu teuren Luxushotel mit allem erdenklichen Komfort ist alles zu finden.

Die Anzahl der Luxus-Unterkünfte nimmt stetig zu

Mittlerweile zählt Wien zu den Top-Reisezielen innerhalb Europas. Das hat nicht nur zu einer Erhöhung der Bettenkapazität geführt, sondern es haben sich auch zahlreiche internationale Hotelketten im Bereich von vier bis fünf Sternen in der Stadt niedergelassen.

Besucher haben die Qual der Wahl, ob sie lieber direkt im Zentrum oder etwas abgelegener im Wienerwald stilvoll logieren möchten. Aus vielen historischen Gemäuern sind in den vergangenen Jahren luxuriöse Herbergen entstanden. So hat man an der Donau gelegene Getreidespeicher oder alte Palais aus der Gründerzeit komplett saniert und umgebaut. Das Sofitel Vienna am Stephansdom ist zum Beispiel solch ein Luxushotel in Wien.

In Wien gibt es jedoch auch viele alteingesessene Häuser im Bereich der Mittelklasse, diese wurden größtenteils auch ausgebaut und modernisiert, ohne dass das nostalgische Flair dabei verloren geht.

Mittlerweile stehen Gästen in Wien mehr als 40.000 Betten in etwa 400 Betrieben zur Verfügung, da ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. Durch die Anhebung der Qualität und des Standards sind natürlich auch die Preise dementsprechend gestiegen.

Günstige Unterkünfte sind in Wien auch zu finden

Doch wer in der österreichischen Hauptstadt übernachten möchte, muss nicht unbedingt ein halbes Vermögen ausgeben, denn auch an preiswerten Unterkünften mangelt es nicht.

Diese sind natürlich in erster Linie für Jugendliche oder Familien mit Kindern von Interesse, denen kein allzu großes Budget zur Verfügung steht. Selbstverständlich muss man in diesem Fall die Ansprüche an Komfort und Luxus deutlich herunterschrauben.

In Bürogebäuden oder Wohnhäusern findet man kleinere Pensionen, in denen man lediglich ein Frühstück serviert bekommt. Soll eine Übernachtung weniger als 50 Euro kosten, kommt nur eine der Jugendherbergen in Frage.

Zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sind Übernachtungen in so genannten Saisonhotels möglich, das sind Studentenheime, die in den Sommerferien zu Hotels umfunktioniert werden.

Gerade für Familien kann die Anmietung einer Ferienwohnung eine gute Alternative zum Hotel sein, falls man länger als ein Wochenende in Wien verweilt. In diesem Fall fährt man in der Regel günstiger, indem man sich dann auch selbst verpflegt.

Möchte man Wien während der Hauptsaison besuchen, sollte man Zimmer so früh wie möglich reservieren, da die Nachfrage sehr groß ist und gerade die günstigen Unterkünfte schnell ausgebucht sind.

Sightseeing in Wien – 6 Insidertipps

Sightseeing in Wien – 6 Insidertipps

Wien ist eine großartige Stadt und nachdem wir euch bereits die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Schloss Schönbrunn bis Donauturm vorgestellt haben, möchten wir euch mit Insidertipps versorgen. Damit avanciert jede Städtereise zum unvergesslichen Trip.

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Bildquelle: pixabay.com – wguggen

Touren und Stadtrundfahrten

Doch bevor wir unsere Insidertipps angehen, möchten wir euch noch folgendes ans Herz legen: Wer nur kurze Zeit in Wien zu Gast ist, schafft es zeitlich nicht alles zu erkunden, was in der österreichischen Metropole sehenswert wäre. Um dennoch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, empfehlen wir euch eine geführte Stadtrundfahrt. Dabei müsst ihr euch weder um die Routenplanung kümmern oder Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisieren, noch eine Liste mit Sehenswürdigkeiten erstellen. Stattdessen dürft ihr euch entspannt zurücklehnen und einfach genießen. Auf der österreichischen Internetseite viennasightseeing.at des seit 1972 bestehenden Tourenveranstalters findet ihr ein großes Angebot an organisierten Stadtrundfahrten und Tagestouren. Bei Vienna Sightseeing handelt es sich um den Marktführer in Sachen Touren und Stadtführungen in und um Wien, dessen Tourguides geprüfte Fremdenführer sind. Vorteilhaft für Kurzurlauber ist die Stadtrundfahrt über die Ringstraße, bei der es an den schönsten Sehenswürdigkeiten vorbei geht bis ihr im Schloss Schönbrunn landet, um euch auf die Spuren von Sissi zu begeben.

  1. Wien-Karte nutzen!

Was bei einer Sightseeing-Tour in Wien nie fehlen darf, ist die Wien-Karte. Dabei handelt es sich um ein Sightseeing-Paket, mit dem ihr nicht nur bei zahlreichen Sehenswürdigkeiten markante Ermäßigungen auf Eintrittspreise erhaltet, sondern gleichzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos fahren könnt. Die Wien-Karte gibt es in zwei Varianten:

  • für 48 Stunden für knapp 19 Euro pro Person
  • für 72 Stunden für knapp 22 Euro pro Person

Die Karte könnt ihr euch vor Reiseantritt per Post zukommen lassen. Weitere Informationen sowie direkt zum Bestellformular geht´s unter wienkarte.at. Wer bereits vor Ort ist, findet die Wien-Karte im Tourismus Center Wien.

  1. Kaffeehäuser in der Altstadt

Die Kaffeehäuser Wiens schafften es zu weltweiter Berühmtheit und sollten deshalb bei jedem Städtetourist auf der Agenda stehen, um einen perfekt zubereiteten Kaffee zu genießen. Besonders reich ist das Angebot in der wunderschönen Altstadt. Hier könntet ihr zum Beispiel die Besichtigung des Rathauses mit einem Abstecher in eines der Kaffeehäuser verbinden. Doch Vorsicht: Kaffee dürft ihr in Wien nicht bestellen. Stattdessen stehen „Franziskaner“, „Einspänner, „Wiener Melange“ oder „Brauner“ auf der Karte. Eine empfehlenswerte Adresse im typischen Altwiener Kaffeehausstil ist das Cafe Bellaria in der Bellariastrasse, das sich online unter cafebellaria.at vorstellt.

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Bildquelle: pixabay.com – jpeter2
  1. Das Museumsquartier

Kultur- und Kunstbegeisterte dürfen sich das Museumsquartier der Stadt nicht entgehen lassen. Nachdem die Räumlichkeiten früher in Form von Stallungen in Gebrauch waren, avancierte das Gelände längst zum Mekka der Wiener Kultur- und Kunstszene. Auf 60.000 Quadratmetern gibt es in Sachen Kunst, Architektur, Theater, Mode, Tanz und Kulinarik jede Menge zu erleben. Ein Treffpunkt sind im Museumsquartier die sogenannten Enzis, bunte Sofas aus Kunststoff, die Besuchern für kleine Zwischenstopps dienen. Das offizielle Video zum Museumsquartier Wien nimmt euch mit auf feine kleine Reise in das populäre Viertel im Zentrum:

  1. Marx Friedhof
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Bildquelle: pixabay.com – nbsnoopy

Zugegeben, ein Friedhof ist nicht unbedingt eine der Sehenswürdigkeiten, die jeder Tourist auf seiner To-do-Liste hat. Doch in manchen Städten lohnt sich ein Abstecher auf Friedhöfe. So auch in Wien. Der St. Marx Friedhof lädt ein zu einem Spaziergang über die sorgfältig gestaltete Anlage mit beeindruckenden Gräbern. Darunter einige von berühmten Personen. Er befindet sich südöstlich des Schloss Belvedere. Mittlerweile werden hier keine Toten mehr begraben. Der ehemalige Friedhof dient stattdessen als Parkanlage und ist unter Einheimischen beliebt für entspannte Rundgänge.

  1. Zur Christl

In der Stammersdofer Kellergasse Wiens, rund 15 Kilometer von der Innenstadt entfernt, befindet sich eine gemütliche Taverne umgeben von Weinreben. Erreicht wird sie mit der Tram Nummer 31, welche Richtung Ginzing fährt. Touristen kommen selten hier her, da kaum Urlauber von diesem kleinen Paradies für Wein- und Genussfreunde wissen. Die Empfehlung gilt der Taverne „Zur Christl“, die mit einer Außenterrasse mit ausgezeichnetem Panoramablick zum Schlemmen einlädt. Auf der Internetpräsenz zurchristl.at könnt ihr euch in der Galerie einen Eindruck verschaffen und bei Interesse direkt einen Tisch reservieren.

  1. Der Augarten
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Ein Muss für alle Naturliebhaber und Ruhesuchenden ist der Augarten Wiens. In diesem Park könnt ihr euch nach einer Städtetour oder einem Museumsbesuch entspannen und die wohltuende Wirkung von jeder Menge Grün genießen. Der Augarten liegt zwischen Donau und Donaukanal. Er ist geprägt von idyllischen Alleen, barocken Einflüssen und gepflegten Blumenbeeten.  Besondere Highlights sind zwei Bunker aus den 40er-Jahren, die der Grünanlage einen interessanten Charme verleihen.

Sehenswürdigkeiten Wien

1. Schloss Schönbrunn

Das Schloss Schönbrunn ist ein barocker Palast. 1569 wurde das Grundstück, auf welchem sich das Schloss befindet, von Kaiser Maximilian II erworben. Während der türkischen Belagerung von 1683 wurden das Land und die darauf stehenden Gebäude zerstört. 1696 begann der Bau des modernen Palastes. Danach diente er als Sommerresidenz der königlichen österreichischen Familien. Um Schloss Schönbrunn befinden sich weite Gärten, wobei der Wiener Zoo auch dazugehört. Ein Labyrinth wurde auch wieder mit eingebaut.

Es werden fast täglich Führungen angeboten. Da das Schloss sich etwas außerhalb von Wien befindet, können Sie den Palast mit der Wiener U-Bahn oder Straßenbahn leicht erreichen.

Öffnungszeiten sind 365 Tage im Jahr.
01.04. bis 30.06. von 08:30 bis 17:00 Uhr
01.07. bis 31.08. von 08:30 bis 18:00 Uhr
01.09. bis 31.10. von 08:30 bis 17:00 Uhr
01.11. bis 31.03. von 08:30 bis 16:30 Uhr

Preise für Kaiserliche Rundgang

Erwachsene: 9,50 Euro
Kinder: 6,50 Euro
Studenten: 8,50 Euro

Preise für große Führung

Erwachsene: 12,90 Euro
Kinder: 8,90 Euro
Studenten: 11,40 Euro

Preise für große Führung mit Führer

Erwachsene: 14,90 Euro
Kinder: 9,90 Euro
Studenten: 12,90 Euro

2. Spanische Hofreitschule

Die älteste Reitschule der Welt ist die Spanische Hofreitschule. Sie wurde 1572 gegründet. Benannt wurde die Schule nach den Lipizzanerpferden. 55 Meter lang und 18 Meter breit ist die Halle, in welcher die Aufführungen stattfinden. Das weiße Design ist aus dem Jahre 1729 und nicht das Originaldesign. Im ganzen Jahr, außer im Juli, August und Januar, finden Aufführungen statt.

Jeden Tag, in der Regel am Nachmittag, werden Führungen in der spanischen Reitschule angeboten. Sie finden in den Ställen ein Museum über die Geschichte der Schule. Im Zentrum von Wien befinden sich die Ställe.

3. Stephansdom

In der Mitte der österreichischen Hauptstadt steht das Wiener Wahrzeichen. Der Stephansdom ist eine Mischung aus romanischen und gotischen Baustil. 1137 wurde die ursprüngliche Kathedrale gebaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das erste Haus viele Male renoviert. Mit seiner Höhe von 136 Meter hat der Turm eine beeindruckende Größe. Im Inneren finden Sie eine Reihe von Kunstschätzen aus vergangenen Jahrhunderten. Dafür gibt es Führungen, bei denen die Schätze erklärt aber auch besichtigt werden können. In der Kathedrale befinden sich auch eine Reihe von Gräbern und Krypten.

Der Stephansdom befindet sich auf einer belebten Einkaufsstraße in Wien. Deswegen kann er leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Der Eintritt ist kostenfrei, Spenden sind herzlich willkommen.

4. Wiener Staatsoper

Die wichtigste Oper auf der Welt ist die Wiener Staatsoper. Sie befindet sich an der Wien “ Ringstraße“ und liegt zentral, sowie in der Nähe von anderen Sehenswürdigkeiten. Die ursprüngliche Struktur des Gebäudes wurde 1861 erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Wiener Staatsoper in ihren ursprünglichen Zustand wiederhergestellt.

Jeden Tag von September bis Juni finden Aufführungen der Oper und des Balletts statt. Im Juli oder August finden keine Aufführungen statt. Es ist aber möglich eine geführte Tour durch das Opernmuseum und das Gebäude zu bekommen.

5. Hofburg Kaiserlicher Palast

Ursprünglich wurde die Hofburg im 13. Jahrhundert als Schloss gebaut. Sie hat eine beachtliche Größe und besteht aus über 2600 Zimmern. Auch die Wiener Sängerknaben haben als Heimat die Hofburg gewählt. Es gibt eine Möglichkeit sie in der Sonntagsmesse in der mittelalterlichen Kathedrale des Palastes singen zu hören. Aber die Eintrittskarten müssen Sie schon viele Monate vorher besorgen. Im kaiserlichen Palast findet man heute auch viele Büros der Regierung. Aber auch den öffentlichen Sitz des österreichischen Präsidenten.

Der Kaiserliche Palast befindet sich im Zentrum von Wien und ist daher leicht zu finden. Eine Tour mit Führer kostet nur ein Paar Euros mehr, als wenn Sie einen Audio-Führer haben. Es werden mehrere Touren angeboten. Führung durch die Silberkammer oder das Sissi-Museum und die Appartements des Kaisers.

6. Riesenrad

In einem großen bewaldeten Park mit den Namen „Prater“ liegt das Wiener Riesenrad. Es wurde im Jahre 1897 zur Feier des Goldenen Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef I errichtet. Im Jahre 1944 brannte das Originalriesenrad, während des zweiten Weltkrieges, komplett nieder. Ein Jahr später wurde es aber wieder genau wie vorher aufgebaut.

Geöffnet ist das Riesenrad das ganze Jahr und man kann es gut den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Die Tickets können Sie entweder über die Webseite aber auch direkt am Riesenrad erhalten.

7. Naschmarkt

Der größte und bekannteste Markt in Wien ist der Naschmarkt. Bereits aus dem Jahre 1600 stammt der originale Naschmarkt. Hier findet man Obst- und Gemüse, Käse, Kräuter, Bäckereierzeugnisse und vieles mehr. Neben dem Naschmarkt finden Sie jeden Samstag einen Flohmarkt.

8. Donauturm

Er ist das höchste Bauwerk in Wien. In 20 Monaten hat man es geschafft den Donauturm zu errichten, damit er dann im Jahre 1964 eröffnet werden konnte. Um mit den Aufzug in den 150 m über der Stadt liegenden Aussichtsturm zu gelangen, müssen Besucher nur einen kleinen Eintrittspreis bezahlen. Auf einer Höhe von 160 Metern und 170 Metern befinden sich auch noch Restaurants, in denen Sie gemütlich essen können.

Das jährliche Stufenrennen findet jedes Jahr im November statt. Von der Aussichtsplattform besteht seit Sommer 2008 sogar die Möglichkeit Bungee zu springen. Im Donaupark, auf der nördlichen Seite der Donau, befindet sich der Donauturm.

9. Naturhistorisches Museum

Es ist eines der wichtigsten Museen der Welt. Es befinden sich dort über 20 Millionen Artefakte. Eröffnet wurde das Gebäude im Jahre 1889. Es steht genau vor dem Museum der bildenden Künste. Sie finden es auf der Südseite der Ringstraße.

10. Kunsthistorisches Museum

Hier finden Sie die weltweit bekanntesten Gemälde und Kunstausstellungen. Es wurde im gleichen Jahr wie das Naturhistorische Museum im Jahre 1889 erbaut und 1891 wurde es dann eröffnet. Die bekanntesten Gemälde die dort vertreten sind, sind Gemälde von Michelangelo, Raphaels, Rubens und viele bekannte Maler mehr. Es kann auch eine ägyptische, griechische und eine römische Antikensammlung, eine Sammlung von Musikinstrumenten und einiges mehr besucht werden. Durch die zentrale Lage ist es leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Museum zu gelangen. Die Öffnungszeiten sollten Sie vorher im Museum erfragen.

Traumziel Wien

HRS ist vielen als Anbieter einer Plattform für Hotelbuchung bekannt, doch nun hat HRS in einer Blogparade dazu aufgerufen einen Artikel über das Wunschreiseziel zu verfassen. Da wir uns auf Reisen innerhalb Europas spezialisiert haben, fiel unsere Wahl auch auf einen Ort innerhalb Europas. Wenn wir uns einen Ort aussuchen dürften an den wir reisen könnten ohne etwas dafür zu bezahlen, dann würde das Ziel WIEN heißen. Weiterlesen

Städtereisen mit dem Wohnmobil: Diese europäischen Highlights sind einen Besuch wert

Bei ständig steigenden Hotel- und Restaurantpreisen ist es eine immer attraktiver werdende Option, Europas Städte mit dem Wohnmobil zu erkunden. Wer so unterwegs ist, genießt maximale Flexibilität, über das nächste Ziel kann jeweils spontan entschieden werden, lästige Reservierungen und Reisebuchungen entfallen meist. Aber wohin mit dem Wohnmobil während eines Städtetrips? Die sperrigen Gefährte lassen sich nur schwer durch die engen Altstadtgassen europäischer Metropolen manövrieren und ausreichend große Parkplätze sind ebenfalls oft rar.

Wir stellen vier europäische Städtehighlights vor, die nicht nur durch die Schönheit ihres Zentrums bestechen, sondern zudem gute und praktische Stellplätze fürs Wohnmobil bieten. Einige davon eignen sich auch für längere Aufenthalte: Mit dem passenden Camping-Zubehör lässt sich jeder noch so nüchterne Stellplatz schnurstracks in ein zweites Zuhause umwandeln.

  • Dublin
Zwei Dinge, für die Dublin berühmt ist: Pubs und Literatur.
Zwei Dinge, für die Dublin berühmt ist: Pubs und Literatur | pixabay.com @ B_kowsky

Dublin ist von Deutschland aus zwar nicht die nächste Destination, hat aber einiges zu bieten. Die Stadt ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Literatur und Bier. Die irische Metropole war Heimat vieler berühmter Schriftsteller, die allesamt einem „Pint“ im Pub nicht abgeneigt waren. Ein literarischer Pubcrawl verbindet die beiden Welten für heutige Besucher. Ein besonders schöner Wohnmobilstellplatz in Stadtnähe ist der Vier-Sterne-Campingplatz Camac Valley. Hier zahlt man je nach Jahreszeit zwischen 22 bis 25 Euro pro Nacht. Dafür bietet das knapp 100-Hektar große Areal das Beste aus beiden Welten: Sowohl ein entspannendes Naturerlebnis, als auch eine sehr gute Verbindung nach Dublin. Eine öffentliche Bushaltestelle befindet sich direkt am Eingang des Campingplatzes, außerdem fahren Tourbusse jeden Morgen hier ab.

  • Wien

Wer Wien nicht kennt, kennt Europa nicht. Die ehemalige kaiserliche Residenzstadt gestaltete über 1000 Jahre lang die europäische Geschichte maßgeblich mit, wovon Wiens prunkvolle Architektur heute noch Zeugnis ablegt. Gleichzeitig überzeugt die österreichische Hauptstadt durch eine besonders gute Infrastruktur, sowie eine junge, lebendige Stadtszene. Der Reisemobil-Stellplatz Wien bietet eine großzügige Anlage mit breiten Stellplätzen. Praktisch ist die U-Bahnanbindung in die Innenstadt: Die nächste Station befindet sich in der Nähe, die Fahrt ins Zentrum dauert knapp 20 Minuten. Stellplätze kosten je nach Wohnmobil-Größe zwischen 19 und 24 Euro pro Tag.

  • Brügge

Zu seiner Blütezeit im 15. Jahrhundert war die schöne Hauptstadt Flanderns eine der wichtigsten Handelsstädte in Europa. Hier war der Umschlagplatz für exotische Waren aus aller Welt: Wein aus Frankreich, Eiche aus Deutschland, Pelze aus Russland, Gewürze aus dem Orient – das alles hatten die hier ankommenden internationalen Schiffe geladen. Wer die mittelalterliche, von Wallanlagen umgebene Altstadt betritt, bekommt noch heute ein Gefühl für die bunte Geschichte der Stadt. Das kompakte Brügge lässt sich gut zu Fuß erkunden, aber auch eine Bootstour durch die zahlreichen Kanäle ist eine Empfehlung. Für Wohnmobil-Reisende ist die Stadt ein Traum: Es gibt zahlreiche attraktive Stellplätze, viele davon gebührenfrei. Eine besondere Empfehlung ist der Parkplatz Belem. Direkt am Kanal Gent-Brügge gelegen besticht dieser Stellplatz durch seine Ruhelage nahe der Stadt.

Brügge bei Nacht.
Brügge bei Nacht | pixabay.com @ Skitterphoto
  • San Sebastian

Noch ein Geheimtipp in Europa: San Sebastián – oder Donostia, wie die Stadt bei den Basken heißt – gilt als heimliche Schönheit am Golf von Biskaya. Die UNESCO-Kulturhauptstadt 2016 liegt ganz im Norden Spaniens in einer halbrunden Bucht am Atlantik. San Sebastián hat trotz übersichtlicher Größe viel zu bieten: Hervorragendes Essen, eine intakte Altstadt, mehrere wunderschönes Sandstrände. Im September findet jedes Jahr ein internationales Filmfestival statt, zu dem sich die großen Stars der Kinowelt einfinden. Wer einen Stellplatz in der Stadt möchte, sollte sein Glück am Autobarak Paseo de Berio versuchen. Der gebührenpflichtige Busparkplatz in der Nähe der Universität verfügt über 44 Stellplätze für Wohnmobile.

Städte Urlaub mit der Familie – darauf kommt es an

Urlaub kann ganz schön ins Geld gehen, vor allem, wenn man mit der ganzen Familie verreisen möchte. Familien suchen deshalb nach den günstigsten Urlaubsangeboten, um dann lieber vor Ort etwas mehr Taschengeld für Unternehmungen zur Verfügung zu haben.

Ganz oben auf der Liste für einen Familienurlaub stehen Reisen ans Meer, in die Berge oder auf einen Bauernhof. Doch nicht immer ist ein zweiwöchiger Urlaub drin, und manchmal möchte man auch einfach nur eine kurze Auszeit haben. Städtereisen sind eine gute Alternative, doch sind diese für Familien mit Kindern überhaupt geeignet?

Darauf sollten Familien bei Städtereisen achten

Normalerweise denkt man bei Urlaub mit der Familie vor allem an Kinder, die ungehindert toben können und Eltern, die auch einmal entspannen können. Doch Städtereisen können ebenfalls ein tolles Erlebnis für jung und alt sein, wenn man ein paar wichtige Punkte beachtet.

Zunächst sollte man die möglichen Städte einmal genauer ansehen. Sind die Kinder noch sehr klein, sollte man eher im deutschsprachigen Raum bleiben, das erleichtert einiges. In Deutschland gibt es sehr interessante Großstädte für einen Kurztrip, wie zum Beispiel Berlin, Hamburg oder München, und auch Wien hat so einiges zu bieten.

Die Reisezeit und das Klima spielen auch keine unwichtige Rolle, im Hochsommer bei brütender Hitze kann eine Städtereise mit Kindern extrem anstrengend sein. Vor Ort sollte es genügend interessante Attraktionen für Kinder geben wie interaktive Museen, einen See oder das Meer oder weitläufige Parkanlagen zum Spielen und Toben.

Ein günstiger Städte Urlaub für die ganze Familie

Im ersten Moment geht man davon aus, dass der Urlaub umso teurer wird, je mehr Personen verreisen. Diese Rechnung geht jedoch nicht ganz auf, denn verschiedene Faktoren bestimmen den Preis, und gerade Familien können einiges sparen.

Möchte man mit der Familie einen möglichst günstigen Städtetrip unternehmen, sollte man viel Zeit in die Planung und Organisation investieren. In erster Linie kommt es auf den Zeitpunkt der Buchung an, denn ist man sehr früh dran, hat man nicht nur die größte Auswahl, sondern kann manchmal sogar noch einen Frühbucher-Rabatt abstauben.

Es muss nicht unbedingt ein Hotel sein, häufig sind Familien besser in einer Ferienwohnung untergebracht. Viel sparen kann man auch bei der Anreise. Ist das Reiseziel nicht weit entfernt, fährt man sicher mit dem eigenen Auto am besten.

Flüge sind inzwischen sehr günstig geworden, vor allem wenn man nach Lastminute-Angeboten schaut. Auch mit der Bahn kann man durchaus günstig verreisen, denn gerade zu Ferienzeit gibt es häufiger spezielle Angebote für Familien.

Die 10 längsten Flüsse Europas

Wenn es um die längsten Flüsse innerhalb Europas geht, dann steht Russland auf jeden Fall an erster Stelle. Unter den Top Ten Europas befinden sich gleich sieben Stück auf russischem Boden.

Wolga 3.530 km

Der längste Fluss Europas entspringt im europäischen Teil Russlands rund 300 km nordwestlich der Hauptstadt Moskau, um dann ins Kaspische Meer zu münden. Die Wolga ist nicht nur der längste Fluss in Europa, sondern auch die wichtigste Binnenwasserstraße in Russland, denn sie ist auch mit dem Schwarzen Meer und der Ostsee verbunden. Seit jeher ist die Wolga die Lebensader Russlands, sie dient als Verkehrsader und an ihren Ufern entstanden schon früh Siedlungen, Klöster und Kirchen. Auch für den Tourismus ist die Nummer 1 der Top 10 der längsten Flüsse Europas wichtig, denn Schiffsreisen auf der Wolga erfreuen sich großer Beliebtheit.

Donau 2.845 km

Die Nummer 2 der Top 10 der längsten Flüsse Europas ist die Donau, die durch insgesamt 10 Länder fließt. Der Fluss ist einer der wichtigsten europäischen Handelswege und der einzige größere, der sich seinen Weg von Westen nach Osten bahnt. Die Donau stellt sich auch sehr abwechslungsreich dar, an manchen Stellen ist sie ein reißender Strom, während sie anderenorts fast ein stehendes Gewässer ist. Eine genau definierte Quelle hat der Fluss nicht, im Schwarzwald fließen die kleinen Flüsse Brigach und Breg zur Donau zusammen. Die längste Strecke des Flusses fließt durch Rumänien, die Donau mündet dann ins Schwarze Meer.

Dnepr 2.285 km

Der drittgrößte europäische Fluss befindet sich ebenfalls in Russland, er fließt außerdem noch durch Weißrussland und die Ukraine. Mittlerweile hat man fünf Schleusen angelegt, so dass der Dnepr auf einer Länge von etwa 1.700 Kilometern schiffbar ist. Quelle des Dnepr ist rund 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Moskau, er fließt dann zunächst nach Süden, und macht dann bei Smolesnsk einen Knick nach Westen, um schließlich ins Schwarze Meer zu münden. Entlang der Nummer 3 der Top 10 der längsten Flüsse Europas hat sich vor allem Industrie angesiedelt, größte Stadt an seinem Ufer ist Kiew.

Don 1.870 km

Die Nummer 4 der Top 10 der längsten Flüsse Europas befindet sich auch im europäischen Teil Russlands, und zwar im Südwesten. Der Don entspringt rund 150 Kilometer südlich der russischen Hauptstadt und bahnt sich seinen Weg in Richtung Süden, und später nach Südosten und mündet schließlich ins Asowsche Meer. Es gibt einige Stauseen, wobei der Zimljansker Stausee mit eine Fläche von 2.700 Quadratkilometern der größte ist. Am Don liegen viele große Städte, darunter sind Nowomoskowsk, Woronesch und Rostow die größten.

Kama 1.805 km

Im europäischen Teil Russlands befindet sich auch die Nummer 5 der Top 10 der längsten Flüsse Europas. Die Kama ist gleichzeitig auch der größte Nebenfluss der Wolga und hat ihre Quelle in Udmurtien in den Kamahöhen. Der Fluss bahnt sich zuerst seinen Weg in Richtung Norden, um dann nach Osten und später nach Süden abzudrehen. Größte Stadt an der Kama ist Perm mit knapp einer Million Einwohner. Hier befindet sich auch der 1.720 Quadratkilometer große Kamastausee, im weiteren Verlauf gibt es noch weitere Stauseen, bis die Kama dann in den Kuibyschewer Stausee mündet.

Petschora 1.802 km

Im nördlichen Russland befindet sich der Fluss Petschora, der seinen Ursprung im Norden des Urals hat und dann in die Barentssee mündet. Rund sieben Monate lang ist der Fluss vereist, ansonsten ist er schiffbar und dient auch dem Fischfang. Wirtschaftlich gesehen, ist vor allem die Petschora-Niederung bei Workuta von Bedeutung, denn dort gibt es ein riesiges Steinkohlenvorkommen, das auf knapp 350 Milliarden Tonnen geschätzt wird. Größere Städte entlang des Ufers der Nummer 6 der Top 10 der längsten Flüsse Europas sind neben Petschora noch Wuktyl und Troizko-Petschorsk.

Oka 1.480 km

Die Nummer 7 der Top 10 der längsten Flüsse Europas ist der zweitgrößte Nebenfluss der Wolga und befindet sich im europäischen Teil von Russland. Ursprung der Oka ist südlich der Stadt Orjol auf der Mittelrussischen Platte. Zunächst fließt sie nach Norden, dreht dann Osten ab, später bahnt sie sich ihren Weg wieder in Richtung Norden, um dann in die Wolga zu münden. Über die Wolga ist die Oka mit dem Kaspischen Meer verbunden, Kanäle stellen eine Verbindung zur Ostsee sowie dem Weißen und dem Schwarzen Meer her. Entlang des Ufers der Oka befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter vor allem historisch bedeutsame Sakralbauten.

Belaja 1.430 km

Belaja bedeutet so viel wie „Weißer Fluss“, und dieser befindet sich im europäischen Teil Russlands und ist zugleich der größte Nebenfluss der Kama. Ursprung des Flusses ist im südlichen Ural bei Baschkortostan in der Nähe des Iremel-Massivs. Zunächst bahnt sich die Belaja ihren Weg in Richtung Südwesten, später fließt sie dann nach Norden. Am Ufer der Nummer 8 der Top 10 der längsten Flüsse Europas liegen die Städte Ufa, Sterlitamak und Salawat, die Belaja mündet dann schließlich in den Nischnekamsker Stausee.

Dnjestr 1.352 km

Die Nummer 9 der Top 10 der längsten Flüsse Europas ist der Dnjestr, auch Dnister genannt. Dieser Zufluss zum Schwarzen Meer entspringt in der Ukraine in einer Höhe von rund 900 Metern und durchfließt auch Moldawien. Im Winter ist der Dnister meistens zugefroren, schiffbar ist er auf einer Strecke von insgesamt etwa 500 Kilometern. Dennoch spielt er für den Transport von Gemüse und Getreide eine wichtige Rolle, einige Stauseen haben Bedeutung für die lokale Energieversorgung. Im Delta des Dnister sind einige Naturschutzgebiete entstanden, größte Stadt am Ufer ist Tiraspol in Moldawien.

Rhein 1.233 km

Nach den vielen russischen Flüssen ist der Rhein Die Nummer 10 der Top 10 der längsten Flüsse Europas. Das Quellgebiet des mitteleuropäischen Flusses befindet sich im Kanton Graubünden in der Schweiz, der Rhein mündet dann in den Niederlanden in die Nordsee. Die längste Strecke des Flusses liegt auf deutschem Boden, doch sein Einzugsgebiet erstreckt sich über insgesamt neun Länder. Der Rhein zählt zu den verkehrsreichsten Wasserstraßen weltweit und ist Mittelpunkt eines Fluss-Systems, zu dem auch der Neckar, die Mosel, die Maas, der Main und die Aare gehören.

Die 10 wichtigsten Shopping-Metropolen Europas

Wer ausgedehnte Shopping-Touren liebt, der wird in Europa viele Möglichkeiten finden, um seiner Leidenschaft nachzugehen. Zahlreiche europäische Metropolen bieten sich zum Einkaufen an, teilweise kommen auch Touristen von anderen Kontinenten, weil sie den Flair der europäischen Großstädte lieben. In den folgenden 10 Städten, findet man besonders viele empfehlenswerte Einkaufsmöglichkeiten.

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Wenn es ums Einkaufen geht, dann befindet sich die französische Hauptstadt auf jeden Fall auf Platz 1 der Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas. Paris ist nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern auch der Mode und der Haute Couture. Rund um die Rue du Faubourg Saint-Honoré und die Avenue Montaigne reiht sich eine Boutique an die nächste, darunter auch viele der großen, internationalen Designer wie Dior oder Karl Lagerfeld. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, der wird vielleicht auf einem der vielen Flohmärkte der Stadt fündig, hier kann man zumindest das wahre Paris erleben. Einen Besuch wert sind auf jeden Fall auch die großen Kaufhäuser wie zum Beispiel die Galeries Lafayette oder das Printemps.

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Gleich hinter Paris befindet sich London auf Platz 2 der Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas. Auch wenn in der britischen Hauptstadt nicht so sehr die Haute Couture vertreten ist, so findet man hier doch alles, was das Herz begehrt. In der Regent Street und der Oxford Street gibt es einige Luxuskaufhäuser, Luxusartikel findet man aber auch im noblen Viertel Knightsbridge. Interessant ist auch Camden Market im Norden der Metropole an der Themse, dort gibt es nicht nur Second-Hand-Kleidung, sondern auch jede Menge Kunst- und Handwerk.

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Die italienische Hauptstadt Rom ist die Nummer 3 unter den Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas. In der pulsierenden Stadt findet man im Zentrum viele Einkaufsstraßen mit mittelalterlichem Flair, hier sind alle wichtigen italienischen Modemarken vertreten. Neben den alten Traditionshäusern findet man jedoch auch lebendige Märkte, die perfekt zum italienischen Temperament passen. Ist man auf der Suche nach der neuesten Designermode, sollte man sich zur berühmten Spanischen Treppe begeben, hier gibt es viele elegante Boutiquen.

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Platz 4 der Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas nimmt die italienische Stadt Mailand in der Lombardei ein. Mailand ist die Modehauptstadt Italiens schlechthin, denn hier finden auch jedes Jahr einige der wichtigsten Fashion-Shows Europas statt, auf denen internationale Designer ihre neuesten Kreationen präsentieren. Kein Wunder ist die norditalienische Stadt auch ein Eldorado für alle Shopping-Verrückten, vor allem diejenigen, die auf Glamour und Luxus stehen. In Mailand sind natürlich die berühmten Designer Versace, Dolce & Gabbana sowie Armani vertreten, daneben gibt es einige große Kaufhäuser. Viele Boutiquen Mailands findet man zum Beispiel oberhalb des Domplatzes im Quadrilatero della Moda und in der Via Monte Napoleone .

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In der spanischen Stadt Barcelona findet man alles, was das Käuferherz begehrt, deswegen landet sie auch auf Platz 5 der Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas. Im Gegensatz zu anderen europäischen Großstädten findet man in Barcelona nicht nur überwiegend edle Boutiquen, sondern auch Dinge für den kleinen Geldbeutel. Die Barcelona Shopping Line erstreckt sich über eine Länge von rund fünf Kilometern, hier reihen sich Kaufhäuser und Geschäfte aneinander. Barcelona ist auch berühmt für die Ramblas, die sich vom Hafen bis hin zur Placa Catalunya ziehen, hier findet man vor allem Marktstände und Souvenir-Läden. Schöne Boutiquen und Schuhgeschäfte findet man auch in den Vierteln Barri und Raval in der Altstadt von Barcelona.

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Platz 6 unter den Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas konnte die österreichische Hauptstadt Wien ergattern. In Wien zählen vor allem Lederwaren, Keramik und Porzellan zu den Klassikern, es gibt jedoch auch jede Menge Geschäfte für exklusive Mode und Accessoires. Die nobleren Boutiquen findet man in Wien zum Beispiel in der Mariahilferstraße, aber auch direkt im Zentrum gibt es viele interessante Läden. Gute Adressen für Shopping-Begeisterte sind auch der Kohlmarkt, der Graben und die Kärntnerstraße. Ist man eher auf der Suche nach trendiger, junger Mode, so findet man auch im Viertel um die Neubaugasse einige coole Läden. Den richtigen Wiener Alltag erlebt man am ehesten auf einem der zahlreichen Märkte der Stadt, wie zum Beispiel dem Brunnenmarkt oder dem populären Naschmarkt.

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In Lissabon treffen auch beim Einkaufen Tradition und Moderne aufeinander, was der portugiesischen Hauptstadt den Platz 7 unter den Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas einbringt. Viele Traditionsgeschäfte erkennt man daran, dass man deren Namen in Schwarz in die Pflastersteine vor dem Laden eingelassen hat. Wer dagegen auf moderne, trendige Mode setzt, der sollte sich einmal im Bairro Alto umsehen. Gute Einkaufsmöglichkeiten findet man auch in der Avenida Roma, am Chiado, in der Avenida Liberdade und in der Baixa.

madrid-327989_640Madrid

Natürlich darf die spanische Hauptstadt Madrid unter den Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas nicht fehlen, sie belegt Platz 8. Rund 50.000 Boutiquen verteilen sich über die gesamte Stadt, hier ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. Wer gerne um Preise feilscht, der sollte den größten spanischen Flohmarkt am Sonntag besuchen, den berühmten El Rastro. Zu den wichtigsten Einkaufsstraßen von Madrid zählen die Calle Carmen und die Calle Preciados in der Innenstadt. Weiter nördlich davon befindet sich die Gran Via, die sich ebenfalls zu einer populären Einkaufsmeile entwickelt hat. Möchte man Kleidung günstiger einkaufen, sollte man es in den Geschäften in der Calle Carretas versuchen.

athens-219829_640Athen

Auch Griechenland ist mit seiner Hauptstadt Athen unter den Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen vertreten, nämlich auf Platz 9. In Athen muss man nicht unbedingt ein halbes Vermögen ausgeben, es gibt auch günstige Einkaufsmöglichkeiten. Natürlich ist Griechenland für seine Lederwaren berühmt, diese kann man in Athen zu guten Preisen erstehen. Noblere Boutiquen findet man im besseren Viertel Kolonaki, und auch in der Tsakalov Straße, in einem Athener Vorort, kann man edle Designerware kaufen. In der Altstadt von Athen, der Pláka, reiht sich ein Geschäft an das nächste, hier kann man auch preiswert einkaufen. Ein Bummel lohnt sich auch durch die Ermoú-Straße, die Odós Agíou Márkou und die Odós Evangelístrias.

zurich-504252_640Zürich

Ebenfalls in die Top 10 der wichtigsten Shopping-Metropolen Europas geschafft hat es auf Platz 10 noch Zürich. Zürich ist als elegante Stadt bekannt, deshalb findet man hier auch zahlreiche edle Boutiquen. In der Bahnhofstraße gibt es einige große Kaufhäuser sowie Schuhläden und Juweliere. In der malerischen Altstadt der Schweizer Metropole findet man sowohl Tradition als auch Trends. Schweizer Modelabel sind vor allem in den Berzirken Aussersihl und Zürich-West vertreten. Für einen Einkaufsbummel in Zürich bieten sich auch das Limmatquai, die Josefstraße, die Löwenstraße und der Bereich rund um den Helvetiaplatz an

Kurztrip oder lieber mehr Zeit nehmen?

Städtereisen erfreuen sich sehr großer Beliebtheit, gerade die europäischen Metropolen locken mit unzähligen Sehenswürdigkeiten zu jeder Jahreszeit die Besucher an. Meistens verbringt man nur wenige Tage in einer Stadt, zum Beispiel ein verlängertes Wochenende.

Reiseveranstalter bieten solche Kurztrips häufig zu besonders günstigen Konditionen inklusive Anreise und Verpflegung an, so dass man sich um nichts mehr kümmern muss. Besonders gefragt sind Aufenthalte in den größten Städten Europas, wie zum Beispiel Paris, London, Rom oder Wien.

Kurztrips zum Ausspannen

Entscheidet man sich für einen Städtereise, so weiß man schon vorab, dass dies kein Urlaub zur Erholung wird. Bei einem Städtetrip geht es in erster Linie um die Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen, oder man plant eine Shopping-Tour.

Wenn es um Kurztrips geht, wie man sie zum Beispiel hier online buchen kann, dann kann man durchaus auch auf Entspannung und eine kurze Auszeit setzen. So kann man ein paar Tage am Meer, in den Bergen oder an einem See verbringen und auch ein Wellness-Programm damit verbinden.

Viele Wellness-Hotels bieten Komplett-Pakete an, so dass man vollkommen relaxen kann. Beliebte Reiseziele für entspannende Kurztrips sind unter anderem der Bodensee, der Gardasee, Österreich oder die deutschen Gebirge.

Wer eine Mischung aus Erlebnis und Entspannung sucht, der kann sich auch für ein ruhiges Hotel außerhalb einer europäischen Großstadt entscheiden. So genießt man einerseits ein paar Stunden abseits vom stressigen Alltag, kann aber gleichzeitig auch Kultur und Sightseeing mit einplanen.

Hat man bei einem Kurztrip genügend Zeit?

Möchte man einen Kurzurlaub verbringen, so weiß man bereits im vorhinein, dass die Zeit knapp ist. Angesichts der begrenzten Zeit muss der Kurztrip unbedingt gut geplant und organisiert sein, wenn er nicht in Stress ausarten soll.

Besucht man eine europäische Metropole, wie zum Beispiel die isländische Hauptstadt Reykjavik, sollte man sich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschränken, denn innerhalb weniger Tage kann man unmöglich alles erkunden. Ein Städtetrip bietet sich in erster Linie dazu an, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen. Findet man Gefallen, so kann man ja jederzeit wieder kommen.

Etwas anders sieht es bei Kurzreisen zur Erholung aus, sie sind ideal, um eine kurze Auszeit zu nehmen und sich etwas Entspannung und Luxus zu gönnen. In diesem Fall reichen zwei bis drei Tage durchaus aus, um einen schönen Aufenthalt zu haben.

Am besten ist es in diesem Fall, wenn das Reiseziel nicht allzu weit vom Heimatort entfernt ist, damit nicht so viel Zeit auf die Anreise entfällt. Häufig gibt es auch die Option, den Aufenthalt dann vor Ort um ein paar Tage zu verlängern, falls man zeitlich flexibel ist.

Man muss also nicht unbedingt eine oder zwei Wochen an einem Ort verbringen, um viel zu erleben und eine schöne Zeit zu haben. Auch von einem Kurztrip kann man unheimlich lange zehren.

Stephansdom

In Wien befindet sich der Stephansdom, der sich am Wiener Stephansplatz befindet. Seit dem Jahr 1335 wurde die Kirche zu der Domkirche ernannt und konnte sich dementsprechend als Sitz des Domkapitels durchsetzen. Im 15. Jahrhundert wurde sie zu einer Kathedrale umbenannt und seit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Stephansdom zur Kirche des Erzbischofs von Wien. Der Stephansdom, der auch mit dem Ausdruck Steffl abgekürzt wird, ist das Wahrzeichen der Stadt und wird natürlich auch zu dem Nationalheiligtum von Österreich dazugezählt. Weiterlesen