Reisetipps: Was kann ich tun, wenn mein Flug Verspätung hat?

Die Anreise in europäische Metropolen via Flugverkehr begeistert mit Komfort und spart wertvolle Zeit. Verspätet sich der Urlaubsflieger, ist der Ärger allerdings groß. Vielen Betroffenen stehen bei einer Verspätung Leistungen zu, die sie aufgrund von Unwissenheit nicht in Anspruch nehmen. Dieser Beitrag klärt über Fluggastrechte auf und erläutert, was Touristen direkt am Flughafen tun sollten.

Leistungsansprüche laut Fluggastrechteverordnung

Um die Rechte von Flugpassagieren zu stärken, wurde 2004 die EU-Verordnung 261 verabschiedet. Mit dieser Verordnung hat sich der Verbraucherschutz deutlich verbessert und Fluggäste können seither von Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen im Falle von großen Verspätungen sowie Annullierungen von Flügen profitieren. Ob Erwachsene oder Kinder, Individual- oder Pauschalreise, Billigflieger oder Linienairline: Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 gilt für alle Fluggäste mit bestätigter Buchung sowie Ticket, dessen Flug von einem EU-Flughafen startet oder auf einem EU-Flughafen landet. Letztere Flüge sind von der Verordnung umfasst, wenn die Fluggesellschaft ihren Sitz in der EU hat.

Gut zu wissen: Sobald sich ein Flug mehr als drei Stunden verspätet, haben Betroffene Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung von der Fluggesellschaft. Voraussetzung ist jedoch, dass die Verspätung in den Verantwortungsbereich der Airline fällt. Kommt es zu außergewöhnlichen Umständen, wie es zum Beispiel bei einem extremen Unwetter der Fall ist und der Flug kann aus Sicherheitsgründen nicht starten, kann die Fluggesellschaft nicht für die Verspätung verantwortlich gemacht werden. In die Rubrik „außergewöhnliche Umstände“ fallen unter anderem auch folgende Vorkommnisse:

  • General- und Pilotenstreik
  • starker Nebel
  • Eisregen
  • Radarausfall
  • Vogelschlag (Turbinenschaden)
  • Luftraumsperrungen

Da die Fluggastrechteverordnung Spielraum für Interpretationen zulässt, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Airlines und Passagieren. Diese Tatsache macht es umso wichtiger, dass Touristen ihre Rechte kennen. Die Entschädigung, die jedem Flugpassagier ab einer dreistündigen Flugverspätung zusteht, beträgt 250 bis 600 Euro. Der exakte Betrag hängt von der Flugstrecke ab. „Bei unter 1.500 km Flugdistanz muss die Airline 250 Euro an den Fluggast zahlen, bei 1.500 bis 3.500 km sind es 400 Euro und bei über 3.500 km ganze 600 Euro“, klärt das Verbraucherportal Flightright über die Rechte bei Flugverspätung auf. Das Unternehmen mit Sitz in Potsdam hat sich auf Fluggastrechte spezialisiert und setzt diese mit Hilfe von Reiserechtsexperten durch. Bei Bedarf auch vor Gericht. Ob Touristen bereits Gutscheine von der Fluggesellschaft als Entschädigung erhalten haben, spiele dabei keine Rolle. Der Anspruch auf die genannte Entschädigungszahlung bestehe unabhängig davon und könne innerhalb von drei Jahren schriftlich gefordert werden.

Zusätzlich zur Entschädigung muss eine Airline Passagieren laut EU-Verordnung 261/2004 kostenlose Versorgungsleistungen zukommen lassen. Die Tabelle fasst das Wichtigste zusammen:

Getränke, Mahlzeiten & 2 Telefonate, E-Mails oder FaxÜbernachtung im Hotel & Transfer
-bis 1.500 km Flugdistanz ab 2 Stunden Verspätung

-1.500-3.500 km Flugdistanz ab 3 Stunden Verspätung

-ab 3.500 km Flugdistanz ab 4 Stunden Verspätung

Flug wird auf den nächsten Tag verschoben

(unabhängig von der Flugdistanz)

Ab fünf Stunden Wartezeit haben Passagiere das Recht vom Beförderungsvertrag zurückzutreten und können sich den Flugpreis erstatten lassen. Die Dauer der Verspätung errechnet sich übrigens anhand des Zeitpunkts, zu dem am Zielort angekommen die Türen des Flugzeugs geöffnet werden, so ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 4. September 2014. „Nach Ansicht der Richter ist die tatsächliche Ankunftszeit eines Fluges der Zeitpunkt, zu dem mindestens eine der Flugzeugtüren geöffnet wird“, fasst das Rechtsmagazin Legal Tribune Online die Entscheidung zusammen.

Richtig handeln am Flughafen

Um im Nachhinein keine Schwierigkeiten bei der Forderung seiner Ansprüche zu bekommen, sollte jeder Fluggast bei einem verspäteten Flug bereits am Flughafen einige Dinge beachten. Folgende Tipps helfen bei der Durchsetzung der Fluggastrechte:

  • Fotos von Anzeigetafeln und der Situation vor Ort machen! Oft bleibt hierfür nicht viel Zeit, weil die Informationen nur kurzzeitig erscheinen. Fotos können später als Beweis für die Verspätung dienen, die sich ansonsten womöglich nicht mehr eindeutig nachweisen lässt.
  • Die Verspätung von der Airline schriftlich bestätigen lassen! Das Dokument muss den Grund für die Verzögerung enthalten und exakt über die gesamte Wartezeit informieren.
  • Kontakt mit Zeugen aufnehmen! Die Kontaktaufnahme mit anderen Betroffenen ist eine weitere wirkungsvolle Möglichkeit Druck auf Fluggesellschaften auszuüben.
  • Rechnungen von Verpflegung, Taxikosten und eventuellen Hotelübernachtungen aufbewahren! Diese erleichtern die Rückerstattung.

Fazit

Eine Flugverspätung ist ärgerlich, aber in vielen Fällen können sich Urlauber zumindest gewisse Versorgungsleistungen sichern, um sich die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, besteht Anspruch auf eine Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro pro Kopf.

Weitere Ratgeber zu Flugreisen:

Titelbild von DaniloBueno unter pixabay.com / Bild 2 unter flightright.de

London – ein beliebtes und lohnendes Reiseziel

Eine Städtereise nach London bietet neben einer großen Vielfalt an Sehenswürdigkeiten zahlreiche weitere Attraktionen. Die Metropole an der Themse gilt zu Recht als eine der spannendsten und abwechslungsreichsten Großstädte der Welt. Hier treffen große Traditionen und eine bewegte Vergangenheit auf eine quicklebendige Gegenwart.

London - ein beliebtes und lohnendes Reiseziel
London – ein beliebtes und lohnendes Reiseziel

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons

Die Westminster Abbey beziehungsweise die Houses of Parliament sind ein bevorzugtes Ziel bei jeder Sight-Seeing-Tour in London. Hier können Besucher durch das im neugotischen Stil wieder errichtete Bauwerk und als UNESCO geschütztes Weltkulturerbe machen und das Wahrzeichen Londons, den berühmten Big Ben, besichtigen. Ebenso interessant ist die neue Tower Bridge, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die Themse überspannt. Die Klappbrücke ist auch für Fußgänger begehbar, die von dort aus einen herrlichen Blick auf die Stadt genießen. Der Tower of London beherbergt die königlichen Kronjuwelen und hat im Laufe seiner langen, beinahe tausendjährigen Geschichte viele weitere Verwendungszwecke erfüllt. So war der Tower unter anderem:

  • königlicher Palas
  • Waffenkammer
  • Observatorium

Heute erfahren Touristen bei Führungen, welche Gräueltaten mit dem Tower in Verbindung stehen. Der Hyde Park ist gleichzeitig die grüne Lunge Londons und ein geschätztes Naherholungsgebiet. Die große Parkanlage ist für viele verschiedene attraktive Sehenswürdigkeiten bekannt, dazu zählen:

  • der See Serpentine Lake
  • die Pferdereitbahn
  • die Statue des Märchenhelden Peter Pan

Selbstverständlich sollten Besucher bei ihrer Erkundung des Hide Parks auch einen Abstecher zum Speaker´s Corner machen, um sich dort eine Rede anzuhören. Für alle Shopping-Fans steht bei einem London-Trip das legendäre Kaufhaus Harrods weit oben auf der Liste der Ausflugsziele. Das berühmte Luxus-Warenhaus präsentiert auf seiner Verkaufsfläche von mehr als 90.000 Quadratmetern alles, was das Herz begehrt, von Designer-Mode bis hin zu ausgefallenen kulinarischen Köstlichkeiten. Schnäppchenjäger bevorzugen Camden Markets am Regent´s Canal. Hier finden Touristen außergewöhnliche Bekleidung und andere Artikel zu sehr günstigen Preisen. Bei schlechtem Wetter stellt ein Besuch in einem der zahlreichen Londoner Museen eine hervorragende Idee dar. Das British Museum ist mit seinen über sechs Millionen Exponaten eines der größten der Welt. Es zeigt in beeindruckenden Dauerausstellungen die gesamte Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis in die Gegenwart. Darüber hinaus sind die folgenden Londoner Museen unbedingt sehenswert:

  • National Gallery
  • Imperial War Museum
  • Victoria and Albert Museum
  • Tate Modern
  • National History Museum

Mit diesen Kosten ist für einen Wochenendtrip nach London zu rechnen

Für die Anreise nach London muss niemand tief in die Tasche greifen. Schließlich besteht die Möglichkeit, einen preiswerten Flug bei einer der sogenannten Billig-Airlines zu buchen. Mittlerweile steuern zahlreiche diese Fluggesellschaften London an. Dabei ist gegebenenfalls in Kauf zu nehmen, dass der Flug nicht am Airport Heathrow, sondern auf einem der kleineren Flughäfen in der Umgebung Londons endet, wie:

  • Stansted
  • Luton
  • Gatwick
  • Southend

Wer einen derartigen Flug weit im Voraus zu einem günstigen Termin bucht, zahlt für die Reise einschließlich Transfer in die City deutlich weniger als 200 Euro. Auch bei den Übernachtungskosten lässt sich sparen, indem Touristen Hostels, Bed & Breakfast oder einfache Pensionen auswählen. Pro Person und Nacht ist hier inklusive Frühstück mit Kosten zwischen 50 und 80 Euro zu rechnen. Hinzu kommen die folgenden Kostenpositionen, die je nach Gestaltung und Dauer der Reise sehr unterschiedlich ausfallen können:

  • Verpflegung (vom Imbiss bis hin zum Feinschmeckerrestaurants)
  • Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr
  • Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen
  • Souvenirs und andere Einkäufe

Ein Betrag von nur 500 Euro reicht bereits aus, um ein unvergessliches Wochenende in der englischen Metropole zu verbringen.

Finanzierungsmöglichkeiten für eine Reise nach London

Auch bei ungünstiger Kassenlage können Verbraucher ohne weiteres eine kürzere oder längere Reise in die britische Hauptstadt London unternehmen. Wenn es lediglich darum geht, einen vorübergehenden Finanzengpass in überschaubarer Höhe zu überbrücken, bietet sich die Nutzung des Dispositionskredits auf dem Girokonto an. Falls dies nicht möglich sein sollte, oder der Finanzierungsbedarf größer ausfällt, kann ein Onlinekredit in Frage kommen. Er lässt sich später in komfortablen Monatsraten zurückzahlen und ermöglicht Konsumenten, Ihre Urlaubsträume in die Tat umzusetzen.

Fazit

London verkörpert wie keine andere Metropole großartige Geschichte, moderne Lebensweise und britische Kultur. Aus diesem Grund gehört eine Reise in die englische Hauptstadt zu den beliebtesten Städtereisen. Um London einen Besuch abzustatten, ist kein großes Budget erforderlich. Mit guter Planung können sich Verbraucher eine derartige Reise für kleines Geld leisten.

Bildquelle: Pixabay.com

Reiseziel Griechenland – lohnenswerte Städte und erholsame Orte

Griechenland gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Europa und hält fabelhafte Städte bereit. Ob antikes Zentrum Athen, die kleine Postkartenidylle Oia oder die unterschätzte Bergstadt Metsovo. Wir fassen einige der spannendsten Städte zusammen und verraten Tipps für individuelle Trips.

Athen – die Stadt der Götter

Architekturdenkmäler wie die Akropolis oder der Parthenon-Säulentempel prägen die Hauptstadt Griechenlands. Aber auch traditionelle Tavernen, Einkaufspassagen und lebendige Märkte tragen zum einzigartigen Flair bei. Um einen Eindruck von der Stadt und dem Alltag der Einheimischen zu gewinnen, solltet ihr euch folgendes genauer anschauen:

  • Syntagma-Square
  • Panepistimio
  • Stadtviertel Anafiotika
  • Stadtviertel Monastiraki

Für Sparfüchse lohnt sich der Blick auf die nächste Liste. Sie enthält fünf kostenlose Aktivitäten, die den Athen-Besuch noch abwechslungsreicher machen:

  1. Ausblick genießen: auf dem Philopapposhügel
  2. Ruinen besuchen: Panathinaiko, Lykeion, Hadrianstor
  3. Durch Parks schlendern: Nationalgarten, Zappeion Gardens
  4. Wachwechsel beobachten: am Parlament am Syntagma-Platz
  5. Für Kunstbegeisterte: Street Art bestaunen im Viertel Psirri

Ergänzende Reisetipps zu Athen findet ihr bei GEO, dem Onlinemagazin rund um Reisen, Wissen und Fotografie.

Kos und Santorin – 2 beliebte Inseln und ihre schönsten Orte

Eine Insel, die in den vergangenen Jahren immer mehr Deutsche nach Griechenland lockt, ist Kos. Weitläufige Sandstrände, schönste Sehenswürdigkeiten, atemberaubende Aussichtspunkte und eine vielfältige Hafenstadt sorgen für einen gelungenen Aufenthalt. Die gleichnamige Hauptstadt der Insel ist reich an Boutiquen, Tavernen und interessanten Bauwerken. Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind der Mandraki-Hafen, die Markthalle am Eleftherias Square in der Altstadt und das Gymnasion. Doch wer auf Kos Urlaub macht, sollte sich keinesfalls auf die Hafenstadt beschränken. Ein Muss für alle Kulturfans ist das Asklepieion, eine archäologische Stätte rund 100 Meter über dem Meeresspiegel. Von dort aus genießt ihr nicht nur einen einmaligen Panoramablick über das Meer, sondern könnt darüber hinaus uralte Ausgrabungen mit eindrucksvoller Geschichte entdecken. Die Kultstätte ist über mehrere Terrassen verteilt und diente als Heilort, um Kranke nach den Lehren von Hippokrates zu kurieren. Des Weiteren ist ein Besuch des Bergdorfs Zia im Dikeos-Gebirge ratsam. Es ist zwar stark vom Tourismus geprägt, strahlt aber dennoch einen großartigen Charakter aus.

Der deutsche Reiseveranstalter ITS hat online Wissenswertes zu Europa arrangiert und weist auf eine weitere Attraktion Griechenlands hin: „Eines der populärsten Fotomotive sind die Vulkaninseln des Santorinarchipels mit ihren weiß getünchten Häusern an den Steilhängen und ihren schwarzen Stränden.“ Die Insel Santorin beziehungsweise die Inselgruppe ist für viele eine der schönsten Orte der Welt und ihre Besonderheiten ziehen jeden in ihren Bann. Die typischen Postkartenmotive entstehen in Oia, einem kleinen Ort an der Nordküste Santorins. Dort schlängeln sich die strahlend weißen Häuser mit farbenfrohen Dächern entlang der Küste. Weiß und Blau geben den Ton an und verleihen dem Städtchen seinen idyllischen Charme. Bevorzugt ihr die romantischen Gassen und dekorativen Gebäude bei entspannter Stimmung zu erleben, empfehlen wir Oia entweder am frühen Morgen oder abends zu besuchen. Um die Mittagszeit überschwemmen Touristen, die mit den unzähligen Kreuzfahrtschiffen unterwegs sind, die kleine Ortschaft und es wird ziemlich voll. Romantik pur erwartet Besucher bei Sonnenuntergang. Zu dieser Tageszeit verwandelt sich das Panorama in eine malerische Kulisse.

Rund elf Kilometer entfernt von Oia ist der Hauptort Fira zu finden. Auch dort finden Urlauber sagenhafte Ausblicke und die typisch griechische Atmosphäre vor. In Einzelhandel und Gastronomie müsst ihr allerdings mit höheren Preisen rechnen. Der Ort ist nicht auf ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis angewiesen, was sich deutlich bemerkbar macht. Die Auswahl ist jedoch groß und lädt zum Bummeln und Stöbern ein. Denjenigen, die nicht nur Städte kennenlernen möchten, sondern sich auch nach der Ruhe am Strand sehnen, sei ein Abstecher nach Kamari ans Herz zu legen. Der schwarze Lavastrand ist eine willkommene Abwechslung und die Tatsache, dass sich der Untergrund auch für sensible Füße eignet, maximiert den Erholungsfaktor.

Eindrücke zum Traumziel Santorin vermittelt die Dokumentation des 3sat:

Metsovo – urige Schönheit des Festlands

Metsovo ist vielen Touristen zwar kein Begriff, doch abseits des Massentourismus kommt eine Bergstadt mit facettenreichen Highlights zum Vorschein. Die Kleinstadt liegt in der Region Epirus im Inland Griechenlands auf etwa 1.160 Metern Höhe. Umgeben vom Hochgebirge Pindos bildet Metsovo einen starken Kontrast zu landestypischen Ortschaften wie Oia. Statt weißer Häuser mit blauen Dächern finden Urlauber hier rote Ziegeldächer und Holzverkleidungen vor. Ihr begeistert euch für griechische Künstler? Dann seid ihr in der Averoff Galerie genau richtig. Dort werden über 200 Kunstwerke ausgestellt. Generell hat Metsovo seine ganz eigenen Sehenswürdigkeiten zu bieten, die das authentische Griechenland nicht besser repräsentieren könnten. Das Spektrum reicht vom Bärenplatz über das alljährlich veranstaltete Aromunen Festival bis hin zur Kirche von Aghia Paraskevi. Bloggerin Steffi von Reiselife hat das griechische Bergdorf besucht und ihre Eindrücke in einem ihrer Beiträge zusammengefasst.

Quelle der Bilder: michelmondadori / francescogatti unter pixabay.com

Die Kanarischen Inseln – welche passt zu wem?

Das Archipel vor der Küste Westafrikas ist aufgrund der milden Temperaturen ganzjährig ein beliebtes Reiseziel. Keine der sieben Inseln gleicht der anderen, jede ist individuell und einzigartig. Doch welches Eiland eignet sich für wen? Dieser Artikel erklärt es.

Sonne, Strand und mehr: die Kanaren
Sonne, Strand und mehr: die Kanaren | Foto: Pixabay / Hans-2

Teneriffa – die Kontrastreiche

Teneriffa ist die vielleicht facettenreichste Kanareninsel. Der imposante Pico del Teide – mit fast
4.000 Metern der höchste Berg Spaniens – teilt Teneriffa in zwei Hälften. Im Norden gibt es deutlich mehr Regen, dafür werden Naturliebhaber mit saftig grünen Wäldern, fruchtbaren Tälern und subtropischen Pflanzen belohnt.
Im Süden hingegen findet man an der Costa Adeje und um El Médano endlose Strände, große Ferienanlagen, ein reges Nachtleben und Sonne satt.

Majestätisch: „Papá Teide“ auf Teneriffa
Majestätisch: „Papá Teide“ auf Teneriffa | Foto: Pixabay / jordi_martos

Teneriffa ist die richtige Wahl für Naturliebhaber, die gerne schöne Landschaften entdecken ebenso wie für Sonnenanbeter, die in den besten Hotels am Strand von Teneriffa einen Badeurlaub genießen möchten.

Fuerteventura – die Stürmische

Wer erstmals auf der zweitgrößten Kanareninsel ankommt, mag zunächst erschrecken, denn die Landschaft mutet auf den ersten Blick spröde und grau an wie eine Mondlandschaft. Die wahre Schönheit Fuerteventuras erschließt sich jedoch spätestens beim Anblick der scheinbar endlosen Sandstrände, die das Eiland zu einem Badeparadies machen, das sich auch für Familien mit Kindern eignet.
Den Namen bekam Fuerteventura (fuerte=stark, ventura=Winde) vom Passatwind, der heftig weht und viele Segler und Surfer auf die Insel lockt.
Fuerteventura ist das perfekte Ziel für Urlauber, die sich nur ungern von Strand und Wasser wegbegeben.

Gran Canaria – die Abwechslungsreiche

Auf Gran Canaria kommt jeder auf seine Kosten. Bettenburgen, Shoppingmeilen und Party rund um die Uhr finden sich hier ebenso wie atemberaubende Berglandschaften mit verträumten Dörfern. Während vor allem die Südküste mit Hotelgiganten und Vergnügungsmeilen Pauschaltouristen anlockt, können sich Naturliebhaber im Inselinneren über tolle Wandermöglichkeiten mit Bergen, Schluchten und Stauseen freuen.
Gran Canaria ist perfekt geeignet für alle, welche die richtige Mischung aus Strandleben, Vergnügen und Natur suchen.

Lanzarote – die Feurige

Diese Insel polarisiert. Während der eine von der surreal anmutenden Kraterlandschaft fasziniert ist, findet der andere diese langweilig oder schlicht hässlich. Vor etwa 300 Jahren versank bei einem mächtigen Vulkanausbruch ein Viertel Lanzarotes in Lava und Asche. In den Montañas del Fuego (=Feuerberge) kann man sich eindrucksvoll überzeugen, wie warm die Erdoberfläche noch immer ist.

Raue Schönheit: Lanzarote
Raue Schönheit: Lanzarote | Foto: Pixabay / Barni1

Eine Attraktion Lanzarotes ist das Muséo Atlántico mit einem beeindruckenden Unterwasser-Skulpturenpark, der per Glasbodenboot oder Tauchgang besucht werden kann.
Lanzarote ist das richtige Urlaubsziel für Hobbyvulkanologen und Surfer. Sonnenanbeter kommen an weiten Stränden im Osten der Insel auf ihre Kosten.

La Gomera – die Individuelle

Bettenburgen à la Gran Canaria oder Teneriffa? Fehlanzeige ! Hier wohnt man in Ferienhäusern, Fincas oder kleinen Hotels. La Gomera kann nicht direkt angeflogen, sondern ist nur über eine Fähre von Teneriffa aus erreichbar, was den Massentourismus fernhält. Üppige Vegetation, grandiose Berglandschaft und exotisch anmutende Terrassenfelder geben der Insel ein besonderes Flair. Nicht nur für Urlauber, die das Besondere suchen, auch für Aussteiger und Hippies ist La Gomera ein beliebtes Ziel. Lohnenswert ist der Besuch des Garajonay Nationalparks, der seit über 30 Jahren Teil des UNESCO-Welterbes ist.

La Gomera ist geeignet für Menschen, die abseits der Touristenströme Erholung in einer außergewöhnlichen Umgebung suchen.

La Palma – die Grüne

Die grünste der Kanareninseln ist ein Eldorado für Naturfreunde. Mit einem Wegenetz von 850 km gilt sie als DIE Wanderinsel. Der Urwald Los Tilos und der Nationalpark Caldera de Taburiente bieten einzigartige Naturerlebnisse, San Andrés im Nordosten gilt als das schönste Dorf der Kanaren.

La Palma ist die Insel der Entschleunigung. Wer diese sucht, ist hier genau richtig.

El Hierro – die Kleine

Mit weniger als 300 Quadratkilometern ist El Hierro die kleinste der Kanareninseln und gilt als die ursprünglichste. Vor ca. 20 Jahren wurde El Hierro zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt. Wer Trubel, Strände und Shopping sucht, ist hier falsch. Die wenigen Ministrände sind wegen der starken Strömung nicht zum Baden geeignet. El Hierro punktet mit Natur, Einsamkeit und einem der schönsten Tauchreviere Spaniens.

Ideal für alle, die Stille und sanften Tourismus suchen.

Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern – die Ruhe genießen

Wer Urlaub am Meer machen möchte, den muss es nicht direkt ins Ausland ziehen. Auch in Deutschland lassen sich wunderschöne Meerlandschaften und eine wilde See erleben, so zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern. Das Bundesland, welches an der Ostsee gelegen ist, überrascht nicht nur mit allerlei historischen Bauten, herrlichen Wanderwegen und gepflegten Stränden – der Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern verspricht eine Auszeit aus dem Alltagstrubel, jede Menge Ruhe und eine unvergessliche Zeit. Dabei sind Kinder und Haustiere im nordöstlichen Bundesland ebenso willkommen. In einer aktuellen Werbekampagne wird in vielen kleinen Videos zum Urlauben in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. #endlichruhe #aufnachmv

Die Landeshauptstadt Schwerin – Kultur erleben

Kaum ein Urlauber verbringt schöne Tage in Mecklenburg-Vorpommern, ohne dabei die Landeshauptstadt Schwerin besichtigt zu haben. Die kulturell attraktive und historische Stadt ist dabei nicht nur wegen des Schweriner Schlosses und des dazugehörigen prachtvollen Gartens einen Besuch wert.
Schwerin ist eingebettet in eine sehenswerte Seenlandschaft und lässt sich somit auch auf dem Wasser erkunden. Skulpturen, Museen und Denkmäler laden hier die kulturell interessierten Besucher zu einer Stadtführung ein, während Veranstaltungen in und um die Schlossgärten und Parklandschaften für unvergessliche Abende mit Live-Musik sorgen.

Weitere, sehenswerte Städte, die in Mecklenburg-Vorpommern warten, sind zum Beispiel Güstrow oder Wismar. Auch ein Trip nach Rostock oder Stralsund ist problemlos und mit kurzen Anfahrtswegen möglich.

Landschaften entdecken – atemberaubende und unberührte Natur

Natürlich zieht es Reisende nicht nur wegen der historischen Städte nach Mecklenburg-Vorpommern. Das Bundesland an der Ostsee hat auch in Hinsicht auf die Natur eine großes Repertoire an atemberaubenden Landschaften und Naturschutzgebieten zu bieten. Lange Strandspaziergänge oder Wanderungen entlang der Dünen können in unberührter Natur stattfinden, so etwa im sogenannten Darß.

Diese Halbinsel ist ein beliebtes Ziel für Touristen, welche die Ruhe in der Natur schätzen und auch geologisch interessiert sind. Mehr als die Hälfte der Insel wird dabei von dichtem Wald bedeckt, während insbesondere der Weststrand, mit seinen Windflüchtern, zu den extravaganten Rückzugsorten der Halbinsel Darß gehört. Des Weiteren kann hier der bekannte Nationalpark ‚Vorpommersche Bodenlandschaft‘ besichtigt werden. Ebenso liegt die Stadt Prerow im sogenannten Darß. Diese mecklenburgische Stadt ist vor allen Dingen für die feinen Sandstrände und eine prachtvolle Dünenlandschaft bekannt.

Sehenswürdigkeiten des markanten Bundeslandes – ein Überblick

Sonne, Strand, Schlösser, Gärten und Meer – das ist Mecklenburg-Vorpommern. Doch das Bundesland an der Ostsee hat viele weitere attraktive Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele auf Lager. Sollte man sich also auf den Weg in den Familienurlaub, den Wellnessurlaub oder aber auf den Weg zum Städtetrip machen, sollten diese Sehenswürdigkeiten nicht außer Acht gelassen werden:

  • Schloss Güstrow
  • Schloss Ludwigsburg
  • Insel Hiddensee
  • Ostseebad Warnemünde
  • Kreideküste Rügens
  • Naturschutzgebiete ‚Grüner Wald‘
  • Bergsee in Alt Gaarz
  • Kap Arkona

Sowohl historisch betrachtet, als auch auf das eigene Wohlergehen und auf die eigene Entspannung ausgerichtet, bietet Mecklenburg-Vorpommern eine ganze Reihe unterschiedlicher Ausflugsziele. Schlösser und Kirchen, wie etwa das Schloss Ludwigsburg oder das Schloss Güstrow, laden zum Sightseeing ein, während  Küsten und Kap, bestens auf Rügen oder an der mecklenburgischen Seenplatte vorzufinden, zum Ausspannen, Wandern oder Genießen ausgelegt sind. Auch Kinder können tolle Ferien in dem aufregenden Bundesland verbringen: Verschiedenartige Museen, Aquarien oder Spielcenter sind für die kleinen Urlauber gedacht.

Alle Informationen gibt es auf der Website des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Dieser Artikel wurde gesponsert vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Städtereisen mit dem Wohnmobil: Diese europäischen Highlights sind einen Besuch wert

Bei ständig steigenden Hotel- und Restaurantpreisen ist es eine immer attraktiver werdende Option, Europas Städte mit dem Wohnmobil zu erkunden. Wer so unterwegs ist, genießt maximale Flexibilität, über das nächste Ziel kann jeweils spontan entschieden werden, lästige Reservierungen und Reisebuchungen entfallen meist. Aber wohin mit dem Wohnmobil während eines Städtetrips? Die sperrigen Gefährte lassen sich nur schwer durch die engen Altstadtgassen europäischer Metropolen manövrieren und ausreichend große Parkplätze sind ebenfalls oft rar.

Wir stellen vier europäische Städtehighlights vor, die nicht nur durch die Schönheit ihres Zentrums bestechen, sondern zudem gute und praktische Stellplätze fürs Wohnmobil bieten. Einige davon eignen sich auch für längere Aufenthalte: Mit dem passenden Camping-Zubehör lässt sich jeder noch so nüchterne Stellplatz schnurstracks in ein zweites Zuhause umwandeln.

  • Dublin
Zwei Dinge, für die Dublin berühmt ist: Pubs und Literatur.
Zwei Dinge, für die Dublin berühmt ist: Pubs und Literatur | pixabay.com @ B_kowsky

Dublin ist von Deutschland aus zwar nicht die nächste Destination, hat aber einiges zu bieten. Die Stadt ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Literatur und Bier. Die irische Metropole war Heimat vieler berühmter Schriftsteller, die allesamt einem „Pint“ im Pub nicht abgeneigt waren. Ein literarischer Pubcrawl verbindet die beiden Welten für heutige Besucher. Ein besonders schöner Wohnmobilstellplatz in Stadtnähe ist der Vier-Sterne-Campingplatz Camac Valley. Hier zahlt man je nach Jahreszeit zwischen 22 bis 25 Euro pro Nacht. Dafür bietet das knapp 100-Hektar große Areal das Beste aus beiden Welten: Sowohl ein entspannendes Naturerlebnis, als auch eine sehr gute Verbindung nach Dublin. Eine öffentliche Bushaltestelle befindet sich direkt am Eingang des Campingplatzes, außerdem fahren Tourbusse jeden Morgen hier ab.

  • Wien

Wer Wien nicht kennt, kennt Europa nicht. Die ehemalige kaiserliche Residenzstadt gestaltete über 1000 Jahre lang die europäische Geschichte maßgeblich mit, wovon Wiens prunkvolle Architektur heute noch Zeugnis ablegt. Gleichzeitig überzeugt die österreichische Hauptstadt durch eine besonders gute Infrastruktur, sowie eine junge, lebendige Stadtszene. Der Reisemobil-Stellplatz Wien bietet eine großzügige Anlage mit breiten Stellplätzen. Praktisch ist die U-Bahnanbindung in die Innenstadt: Die nächste Station befindet sich in der Nähe, die Fahrt ins Zentrum dauert knapp 20 Minuten. Stellplätze kosten je nach Wohnmobil-Größe zwischen 19 und 24 Euro pro Tag.

  • Brügge

Zu seiner Blütezeit im 15. Jahrhundert war die schöne Hauptstadt Flanderns eine der wichtigsten Handelsstädte in Europa. Hier war der Umschlagplatz für exotische Waren aus aller Welt: Wein aus Frankreich, Eiche aus Deutschland, Pelze aus Russland, Gewürze aus dem Orient – das alles hatten die hier ankommenden internationalen Schiffe geladen. Wer die mittelalterliche, von Wallanlagen umgebene Altstadt betritt, bekommt noch heute ein Gefühl für die bunte Geschichte der Stadt. Das kompakte Brügge lässt sich gut zu Fuß erkunden, aber auch eine Bootstour durch die zahlreichen Kanäle ist eine Empfehlung. Für Wohnmobil-Reisende ist die Stadt ein Traum: Es gibt zahlreiche attraktive Stellplätze, viele davon gebührenfrei. Eine besondere Empfehlung ist der Parkplatz Belem. Direkt am Kanal Gent-Brügge gelegen besticht dieser Stellplatz durch seine Ruhelage nahe der Stadt.

Brügge bei Nacht.
Brügge bei Nacht | pixabay.com @ Skitterphoto
  • San Sebastian

Noch ein Geheimtipp in Europa: San Sebastián – oder Donostia, wie die Stadt bei den Basken heißt – gilt als heimliche Schönheit am Golf von Biskaya. Die UNESCO-Kulturhauptstadt 2016 liegt ganz im Norden Spaniens in einer halbrunden Bucht am Atlantik. San Sebastián hat trotz übersichtlicher Größe viel zu bieten: Hervorragendes Essen, eine intakte Altstadt, mehrere wunderschönes Sandstrände. Im September findet jedes Jahr ein internationales Filmfestival statt, zu dem sich die großen Stars der Kinowelt einfinden. Wer einen Stellplatz in der Stadt möchte, sollte sein Glück am Autobarak Paseo de Berio versuchen. Der gebührenpflichtige Busparkplatz in der Nähe der Universität verfügt über 44 Stellplätze für Wohnmobile.

Finanzielle Entschädigung bei Flugausfällen

Annullieren Fluggesellschaften eine Verbindung, haben die Passagiere Anspruch auf eine Erstattung oder einen Ersatzflug. Unter Umständen kommt eine finanzielle Entschädigung hinzu, Ausgleichszahlung genannt. Bei dieser müssen aber bestimmte Kriterien erfüllt sein, Fluggäste und Unternehmen streiten häufig über die Auszahlung.

Erstattung oder alternative Beförderung

Flugverspätungen gibt es jeden Tag
Foto: pixabay.com | jlaatz

Wenn die Fluggesellschaft die Gegenleistung zum bezahlten Ticket nicht leistet, muss sie den Flugpreis vollständig zurückzahlen, laut einer Verordnung des europäischen Parlaments. Alternativ können Passagiere auf einen Ersatzflug bestehen. Passagiere sollten recherchieren, welche Variante sich finanziell lohnt. Findet man eine günstigere Verbindung bei derselben oder einer anderen Gesellschaft, sollte man die Erstattung wählen. In diesem Fall zahlt man sogar weniger als mit dem ursprünglichen Ticket. Gibt es nur teurere Angebote, sollte man den Ersatzflug vorziehen.

Zusätzlich bis zu 600 Euro Ausgleichszahlung möglich

Darüber hinaus sind die Unternehmen zur finanziellen Entschädigung verpflichtet, wenn mehrere Voraussetzungen zutreffen. Diese Ausgleichszahlung beträgt zwischen 125 und 600 Euro und hängt von der Länge der Strecke sowie bei einem Ersatzflug von der Verspätung ab. Bei einer Strecke unter 1.500 km liegt der Anspruch zum Beispiel bei 250 Euro. Kann der Betroffene einen Ersatzflug nutzen und kommt dieser höchstens zwei Stunden später an, verringert sich die Zahlung auf 125 Euro. Im ersten Schritt fragt sich jedoch, ob dieser Entschädigungsanspruch existiert. Informiert die Fluggesellschaft mindestens 14 Tage vor dem Flugtermin über die Annullierung, muss sie nichts zahlen. Bei einer geringeren Zeitspanne kommt es darauf an, ob sie einen Ersatzflug offeriert und wie sich der Abflug und die Ankunft zeitlich vom gebuchten Flug unterscheiden:

  • Bei einer Annullierung zwischen 7 und 14 Tagen vor dem Starttermin: Wenn der Ersatzflug maximal 2 Stunden früher startet und das Flugzeug höchstens 4 Stunden später den Ankunftsort erreicht, entfällt der Entschädigungsanspruch.
  • Bei einer Annullierung weniger als 7 Tage vor dem Start: Gesellschaften umgehen die Ausgleichszahlung, sofern der Ersatzflug maximal 1 Stunde früher beginnt und höchstens 2 Stunden später endet.

Außergewöhnliche Umstände: Keine Ausgleichszahlung

Fluggesellschaften können sich auf außergewöhnliche Umstände wie Streik und Unwetter berufen: Den Flugpreis müssen sie in jedem Fall erstatten, aber so umgehen sie die Ausgleichszahlung. Vielfach missbrauchen Unternehmen diese nicht klar geregelte Ausnahme. Sie verweigern die Zahlung auch, wenn keine außergewöhnlichen Umstände wie bei technischen Defekten vorliegen. Passagiere sollten sich im Zweifelsfall an eine Rechtsberatung wenden.

Gesellschaften müssen Passagiere verpflegen

Entscheiden sich Fluggäste für einen Ersatzflug, müssen Gesellschaften bis zum Starttermin unentgeltliche Betreuungsleistungen gewähren. Dazu gehört insbesondere die Bereitstellung von Mahlzeiten und Getränken. Startet der Flug erst am nächsten Tag, müssen sie zudem ein Hotelzimmer sowie die Hin- und Rückfahrt bezahlen.

Sponsored: Ein Ferienhaus online buchen – böse Überraschungen vermeiden

Der Urlaub soll die schönste Zeit des Jahres sein, schließlich hat man es sich redlich verdient, sich einmal vom stressigen Alltag zu erholen. Ferienhäuser stehen bei vielen Urlaubern hoch im Kurs, denn sie bieten gegenüber Hotels einige Vorteile. Gerade wenn man mit Kindern verreist, ist man im Ferienhaus besonders flexibel und hat einen wesentlich entspannteren Aufenthalt.

Die meisten Ferienhäuser werden heutzutage bequem online gebucht, doch dabei lauern einige Fallen. Damit man sicher gehen kann, dass man später auch wirklich ein Haus wie auf den Bildern vorfindet, sollte man ein paar wichtige Punkte berücksichtigen.

Extrem günstige Preise sollten misstrauisch machen

Natürlich möchte jeder so günstig wie möglich verreisen, weshalb die Preise eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl sind. Dabei darf man das Preis-Leistungsverhältnis allerdings nicht aus den Augen verlieren. Gerade bei sehr günstigen Angeboten sollte man stutzig werden. Werden Luxusobjekte zum Schnäppchenpreis angepriesen, ist das oftmals verdächtig. Vor allem wenn diese Ferienhäuser in populären Urlaubsgebieten zur Hauptsaison noch verfügbar sind, sollte dies zur Vorsicht mahnen. Urlauber sollten die entsprechenden Objekte deshalb sorgfältig mit ähnlichen Objekten in der Region vergleichen. Kurzfristige Verfügbarkeit und ein gewisser Komfort haben in der Regel auch ihren Preis.

Zahlungsmethoden und Mietbedingungen

Es gehört heutzutage zum Standard, dass für die Buchung sichere Zahlungsmethoden angeboten werden. Verbraucher müssen also darauf achten, dass eine Bezahlung des Objekts via Überweisung, Kreditkarte, Scheck oder Paypal möglich ist. Bezahlt wird bei der Buchung immer nur ein Teilbetrag, der normalerweise zwischen 25 und 50 Prozent des Gesamtpreises liegt. Damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist, ist ein schriftlicher Mietvertrag unerlässlich. Darin sind neben den Zahlungsformalitäten auch Stornobedingungen, Hinweise zur Schlüsselübergabe und die vorgesehenen An- und Abreisezeiten festgehalten.

Aufmachung der Anzeige und Bewertungen von Urlaubern

Schon anhand der Optik lässt sich meistens beurteilen, wie seriös ein Anbieter von Ferienhäusern ist. Die Bilder müssen eine gute Qualität haben und das Objekt von innen und außen zeigen. Verpixelte und unscharfe Fotos sind immer ein schlechtes Zeichen und sollten abschreckend wirken. Vergleicht man mehrere Webseiten miteinander, wird man schnell die professionellen Anbieter von den anderen unterscheiden können. Inzwischen können Gäste auf vielen Portalen eine Bewertung der Unterkunft vornehmen, diese kann ein guter Anhaltspunkt sein. Beim Durchlesen der Bewertungen wird man feststellen können, ob die gewünschte Unterkunft zu den persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen passt.

Auf renommierte Anbieter von Ferienhäusern setzen

Wenn man sich für die Anmietung eines Ferienhauses interessiert, sollte man sich am besten bei einem bekannten Anbieter umsehen. Nur bei diesen kann man ganz sicher sein, eine gute Qualität und erstklassigen Service zu erhalten. Zu den alten Hasen auf dem Markt gehört zum Beispiel NOVASOL, das Unternehmen macht sich bereits seit mehr als 50 Jahren einen Namen. Inzwischen ist NOVASOL der größte Anbieter von Ferienhäusern in ganz Europa. Mehr als 50.000 Objekte verteilen sich über 27 Länder, wobei gerade in Dänemark die Auswahl besonders groß ist. Für die Buchung fällt keine Gebühr an, und vor Ort ist immer ein Servicebüro für alle Anliegen erreichbar. Alle Ferienhäuser werden von NOVASOL auf Herz und Nieren geprüft, um einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen.

Dieser Artikel wurde von NOVASOL gesponsort.

Anzeige: Berlin, Prag, Brügge? Auf in die schönsten Städte Europas!

Wo zieht es Euch als nächstes hin? Auch wir sind schon eifrig am Überlegen, welche europäische Stadt als nächstes auf unserer Empfehlungsliste ganz nach oben wandert. Im Folgenden stellen wir euch unsere persönliche Top 3 vor!

Brügge
Brügge sehen und… sterben? Angesichts solcher Bilder kann man den Filmtitel schon etwas eher nachvollziehen. Bildquelle: SenSeHi – 395521792 / Shutterstock.com

 

Seid Ihr auch schon fit für Eure nächste Reise? Immerhin steht der Herbst direkt vor der Türe und die Tage werden kälter und nasser. Doch das muss nicht bedeuten, dass sich Reisen nicht mehr anbieten. Denn es gibt viele Städte, die gerade im herbstlichen Ambiente erst so richtig ihr schönes Gewand zeigen. Also erst einmal ordentlich ausschlafen, Kraft tanken und dann geht es wie in diesem Clip von B&B Hotels so richtig energiegeladen auf in den nächsten herbstlichen Städtetrip!

 

Ausschlafen, Kraft tanken und ab in den Urlaub!

Dritter Platz: Berlin

Ja, unsere erste Empfehlung lautet: Berlin. Zwar zählt Berlin nicht zwangsläufig zu den schönsten und romantischsten Städten in Europa, aber wer noch nicht in seiner eigenen Hauptstadt gewesen ist, sollte sich auf in Richtung Osten machen. Denn nur wenige andere europäische Städten sind so gut für einen Wochenendtrip geeignet wie die deutsche Hauptstadt, wo kulturelle Vielfalt auf deutsche Geschichte trifft.

Zweiter Platz: Prag

Ohne Zweifel zählt die „Goldene Stadt“ mit dem malerischen Stadtbild, wenn die Sonne untergeht, zu den schönsten Reisedestinationen Europas. Außerdem soll Prag ja besonders im Herbst sehr schön sein, wenn aus der grünen Natur allmählich ein rotgelbes Farbenwunder entsteht. Auch Kafka schwärmte auf seine ganz eigene Weise von Prag. Außerdem ist es als deutscher Staatsbürger auch aus historischer Sicht sicherlich eine Pflicht, einmal nach Prag zu reisen und mit wachsamen Augen auf historischen Spuren zu wandern.

Erster Platz: Brügge

Wer kennt ihn nicht, diesen einen Film mit Colin Farrell: „Brügge sehen… und sterben?“ Bleibt die Frage, ob das tragikomische Film-Highlight von 2008 tatsächlich alleiniger Grund sein kann, nach Brügge zu reisen. Sicherlich nicht, aber die Stadt hat natürlich noch deutlich mehr zu bieten als eine Filmkulisse. Vor allen Dingen diejenigen, die auf Altstadt-Flair und romantische verwinkelte Gassen stehen, werden an Brügge gewiss ihr Herz verlieren. Auch deswegen steht Brügge bei uns auf dem ersten Platz!

Bildquelle: SenSeHi – 395521792 / Shutterstock.com

In Kooperation mit B&B Hotels

Mit dem Wohnwagen auf Städtetour

Europäische Metropolen sind lange schon bevorzugte Reiseziele. Zahlreiche attraktive Sehenswürdigkeiten wie exemplarisch

  • Das Brandenburger Tor in Berlin
  • Die Tower Bridge in London
  • Der Eiffel Turm in Paris
  • Die Sagrada Familia in Barcelona
  • Der Torre de Bélem in Lissabon
  • Das Kolosseum in Rom

locken Jahr für Jahr Millionen von Touristen. Daneben gibt es natürlich in jeder dieser Städte noch weitaus mehr zu bewundern. Es gilt also, jede Menge Zeit in den Rucksack zu packen, um das Flair der internationalen Städte individuell genießen zu können. Leider sind es die Hotel – und anderen Unterbringungskosten, die das Reisebudget  erheblich schmälern. Eine Alternative dazu sind Reisen mit dem Wohnwagen. Dieses erspart jede Menge Kosten und bietet ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität. Wie in diesem Zusammenhang auf spiegel.de nachzulesen ist, gibt es für all diejenigen, die ihre Anreise mit Wohnwagen und Zelt planen, empfehlenswerte Anlagen mit tollen Stellplätzen.

Camping und Städtetouren harmonieren perfekt

Mit dem Wohnmobil durch Europa
Foto: privat

Wer eine Städtetour mit Wohnwagen in Angriff nehmen möchte, sollte etwas mehr Zeit für Anfahrt und Aufenthalt einplanen, als dieses oftmals bei Pauschalreisen der Fall ist. Natürlich sollten sich Pkw und Wohnwagen in einem verkehrssicheren Zustand befinden. Ein Check up vor Fahrtantritt ist daher ein Muss für alle. Wer im Übrigen für seine Tour ein neues Gefährt sucht, findet sicherlich auch Wohnwagen bei mobile.de.

Viele Reisende sind zwar der Ansicht, dass sowohl die Anreise als auch der Aufenthalt in einer der traumhaften Metropolen irgendwie nicht mit einem Wohnwagen zusammenpassen. Doch weit gefehlt, denn beide Faktoren lassen sich sehr wohl ideal miteinander in Einklang bringen. Schon die Anfahrt entwickelt sich zumeist zu einem lockeren Vergnügen. Dank Navi und Co. erfährt man schnell, ob Staus die Fahrt behindern. Für Urlauber mit dem Wohnwagen kein Problem – einfach einen nahegelegenen Stell- oder Rastplatz aufsuchen und entspann die Auflösung der Behinderung abwarten. Gleiches gilt, wenn eigentlich eine Übernachtung im Hotel fällig wäre. Doch auch in den Metropolen hat man sich längst auf diese  Situation eingestellt. Das Angebot von sauberen und attraktiven Camping – und Stellplätzen wurde in den letzten Jahren deutlich erhöht.

Noch mehr Flexibilität vor Ort

Preis und Flexibilität sind die essentiellen Vorzüge, mit den Wohnwagen auch vor Ort zu punkten wissen. Die Kosten für den Stellplatz sind im Verhältnis zu denen der Unterkünfte mehr als erschwinglich. Die Option, sich zudem auch auf dem Campingplatz selbst zu versorgen, ist ein weitere Vorteil, der für eine solche Tour spricht. Vom Platz aus können dann die Exkursionen zu den Attraktionen mit dem Pkw vorgenommen werden. Aber auch die Fahrt mit Bus und Bahn stellt zumeist kein größeres Problem dar. In jedem Fall ist man  hierbei zeitlich und örtlich unabhängig und kann seine Routen und Besuche individuell planen. Informationen über seine Reiseziele und die Route sollte man sich natürlich rechtezeitig vor dem Fahrantritt verschaffen.

Empfehlenswerte Campingplätze

Hier nun ein paar Informationen über Campingplätze, die einen entspannten Aufenthalt in unmittelbarer Nähe der Städte versprechen:

  • Central Camping Berlin (Berlin Tempelhof)
  • Abbey Wood London (östlich von Greenwich, 30 Zugminuten bis ins Centrum)
  • Camping Tres Estrellas Barcelona (optimale Anbindung in die katalanische Metropole)
  • Camping Village Roma (mit kostenlosem Metrozubringer in die City)