Erholung am Ortasee

Eingebettet in die malerischen Hügellandschaften des Piemonts liegt eine Perle der Natur, der Lago d’Orta. Als Schwesternsee des berühmten Lago Maggiore überzeugt der Ortasee mit einem herrlich milden Klima und einer entspannten Atmosphäre. Während eine Städtereise meistens Hektik und Touristenströme bedeutet, können Erholungssuchende am Ortasee eine idyllische Zeit verbringen. Ein Urlaub am Lago d’Orta besticht mit einem herrlichen Ausblick auf den Monte Mottarone und das gesamte Monte-Rosa-Massiv. Mit den Füßen im angenehm warmen Seewasser, scheint der Anblick der schneebedeckten Gipfel besonders surreal. Lässt man den Blick schweifen, so sticht einem neben den zahlreichen Ortschaften rund um das Ufer auch die winzige Insel inmitten des Sees ins Auge.

Fast die gesamte Inselfläche wird vom Kloster Mater Ecclesiae eingenommen, das bereits Ende des 4. Jahrhunderts erbaut wurde. Isola San Giulio im OrtaseeHistorische Eindrücke bietet nicht nur ein Besuch der Isola San Giulio, der komplette Uferstreifen wird von zahlreichen typisch italienischen Villen und anderen prächtigen Gebäuden gesäumt, die es zu erkunden lohnt. In der Piemontregion finden sich viele Sakralbauten, die so in der Stadt nicht mehr vorzufinden sind. In der ländlichen Gegend am Ortasee konnten die vielen Kirchen jedoch jahrhundertelang unbeschadet überstehen und sind eine wahre Fundgrube für Kunst- und Architekturinteressierte. Der Ortasee konnte seinen authentischen Charme weitgehend erhalten, was leider für die Touristenmagneten Rom, Venedig oder Florenz nicht mehr uneingeschränkt gilt. Die ruhige Gegend um den Ortasee eignet sich zu jeder Jahreszeit auch für sportliche Aktivitäten. Wandern, Fahrradfahren, Golf, Pferdesport, Segeln, Wasserski und der Wintersport sind beliebte Sportarten in der Region um den Ortasee, die es so bei keiner Städtereise zu genießen gibt.

Kulinarik und Kultur am Ortasee

Am Lago d’Orta lassen sich die Spezialitäten der Region wunderbar genießen. In jedem kleinen Ort gibt es lokale Köstlichkeiten der piemontesischen Küche zu probieren. Auf den belebten Hauptplätzen locken Restaurants und Cafés mit Leckereien. Einfach in Ruhe im Café sitzen und das Leben an sich vorbeiziehen lassen, das ist der wahre Inbegriff eines typisch italienischen Urlaubsmoments, den eine Städtereise kaum bieten kann. Schlendert man weiter durch die engen Gassen, wechseln sich rustikale Häuser mit prachtvollen Villen ab. Typisch italienische Anlagen bestehen aus großzügigen Häusern und noch größeren, meist geometrisch angelegten Gartenanlagen. Viele der alten Häuser sind mit Fresken geschmückt und zeugen von Zeiten der Renaissance und dem Barock. Auch so manche Antiquitäten aus diesen Epochen lassen sich um den Ortasee finden. Zudem floriert das lokale Kunsthandwerk. Mitten in der Natur und 400 m über dem Meerespiegel liegt der Sacro Monte d’Orta, der Heilige Berg von Orta. Über einen steilen Fußweg sind 20 Kapellen zu erreichen, die seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt worden sind. Entstanden sind die sakralen Bauwerke zu Ehren des heiligen Franziskus von Assisi zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Jede einzelne Kapelle ist mit kunstvollen Malereien verziert und erzählt eine Gesichte. Vor hier oben bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf den Ortasee und seine Umgebung. Augenblicke, die eine Städtereise nicht bieten kann.

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