Von Stadt zu Stadt mit dem Rad – Der Mosel-Radweg

Die Mosel verläuft zwischen Hunsrück und Eifel mitten durch das Rheinische Schiefergebirge und hat eine Länge von 544 Kilometern, sie ist somit der längste Nebenfluss des Rheins. Ihren Ursprung hat der Fluss in den Vogesen, dann durchquert er Frankreich und Luxemburg und schlängelt sich dann durch das Saarland und Rheinland-Pfalz.

Innerhalb Europas zählt die Mosel zu den Wasserstraßen mit dem meisten Schiffsverkehr und belegt in der Bundesrepublik Deutschland hinter dem Rhein den zweiten Platz der wichtigsten Schifffahrtsstraßen.

Das Klima an der Mosel ist sehr mild, weshalb man entlang des Ufers auch zahlreiche Weinberge findet. Gerade bei Radfahrern ist der Fluss sehr beliebt, denn am Ufer gibt es kaum Steigungen, und außerdem kann man über eine Strecke von insgesamt 300 Kilometern dem Moselradweg folgen.

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Foto: wilhei/pixabay

Zahlreiche Weinberge säumen die Mosel

Rund 239 Kilometer des Mosel-Radwegs verlaufen durch Deutschland, der Radweg befindet sich abwechselnd auf der einen und der anderen Seite des Flusses, dank optimaler Ausschilderung kann man sich bestens orientieren.

In Deutschland beginnt der Radweg in Perl und führt am Ort Bernkastel-Kues vorbei, der berühmt ist für die Abfüllung zahlreicher Moselweine. In dieser Stadt sollte man sich das Nikolaushospital mit Weinmuseum sowie den Marktplatz mit dem Michaelsbrunnen und herrlichen Fachwerkhäusern nicht entgehen lassen.

Weiter geht die Fahrt zum Heilbadeort Traben-Trarbach, einen Zwischenstopp sollte man in Zeltingen-Rachtig einlegen und das historische Zentrum anschauen.

Nächste Station ist dann Zell, das zu den größten Weinanbaugebieten am Ufer der Mosel zählt und auch mit einigen kulturellen Highlights aufwarten kann. Den steilsten Weinberg in Europa erreicht man dann ein paar Kilometer weiter, den Calmont, hier gibt es auch eine pittoreske Klosterruine.

Der Mosel-Radweg zwischen Cochem und Koblenz

Jede Menge Sehenswürdigkeiten und ein vielfältiges Angebot an Freizeitmöglichkeiten erwarten die Radfahrer in der Stadt Cochem. Darunter zum Beispiel die Reichsburg, das Winzerhaus und das Rathaus aus der Zeit des Barock.

Bei der Ortschaft Treis-Kaden schneiden sich die Seitentäler der Mosel tief in die Landschaft ein, man spricht auch vom „kleinen Siebengebirge an der Mosel“, sehenswert sind hier vor allem zwei Burgruinen.

Das Ende des Mosel-Radwegs befindet sich in Koblenz, hier mündet der Fluss in den Rhein. In Koblenz kann man viele herrliche Bauwerke bestaunen, die Stadt zählt zu den schönsten und ältesten Ortschaften des Landes.

Das Kurfürstliche Schloss aus der Zeit des französischen Frühklassizismus gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Darüber hinaus zählen auch die Festung Ehrenbreitstein, das Koblenzer Weindorf, das Deutsche Eck sowie das Technische Landesmuseum zu den Highlights des Ortes.

Am Ufer der Mosel reihen sich viele kleine, idyllische Dörfer aneinander, dazu kommen beeindruckende Bauwerke, hübsche Fachwerkhäuser und interessante Kulturdenkmäler, die den Mosel-Radweg zu so einem populären Ausflugsziel machen. Dazu kommen dann noch das angenehm milde Klima und die erstklassigen Weine, welche die Attraktivität des Moselgebiets noch erhöhen.

Den Mosel-Radweg kann man entweder selbst erkunden, Karten für den Mosel-Radweg findet man auch im Internet. Alternativ kann man auch an einer organisierten Radreise teilnehmen und sich die Schönheiten dieser Region zeigen lassen.

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